Weiden.
Kulisse wie auf einem Friedhof

(mr) Klasse Tore, eine volle Gegengerade, eine noch vollere Haupttribüne, Fangesänge, mehr als 2000 Zuschauer, richtig Stimmung am Wasserwerk - das war vor vier Wochen beim Derby gegen den FC Amberg (1:1). Jede Menge schöne Tore, eine total spärlich besetzte Haupttribüne, eine noch leerere Gegengerade, keine 150 Unentwegte, Friedhofsstimmung - das war das Weidener Wasserwerk am Samstag beim 7:0-Sieg der SpVgg SV Weiden gegen den VfL Frohnlach. "Ja, da sind wir auch erschrocken", sagte Weidens Coach Christian Stadler zu dem Augenblick, als seine Jungs und er das Spielfeld betraten. Ein ungläubiger Blick ging auf die Ränge: "Wir betreiben Werbung, treten sympathisch auf. Was soll die Mannschaft noch mehr leisten?" Eine offizielle Zuschauerzahl gab es nicht einmal, 150 Fans (mit den 5 aus Frohnlach) dürften es gewesen sein. Stadlers Jungs hatten den Schreck aber schnell abgeschüttelt und schienen den eisernen Fans erst recht etwas bieten zu wollen. "Ich glaube, die ersten fünf Chancen waren drin", rechnete Ralph Egeter nach. 5:0 führten die Weidener nach 26 Minuten - das Spiel war schnell entschieden.
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