Weiden.
Rodler kehrt zur SpVgg SV zurück

Josef Rodler. Bild: af
(af) Die SpVgg SV Weiden meldet eine Neuverpflichtung: Josef Rodler kehrt nach vier Jahren ans Weidener Wasserwerk zurück. Der 21-jährige Stürmer soll bei den Schwarz-Blauen im Offensivbereich Akzente setzen.

"Wir hatten schon seit längerem Kontakt zu Josef Rodler", sagte Sportlicher Leiter Christian Stadler. "Da er auf dem Markt war, haben wir unsere Bemühungen letzte Woche intensiviert und sind uns einig geworden." Josef Rodler ist der Sohn von Klaus Rodler, der bei der SpVgg Weiden in früheren Jahren zunächst Trainer der Bayernligamannschaft und später Nachwuchskoordinator war. Sein Filius durchlief zunächst die jüngeren Jahrgänge beim FC Dießfurt, ehe er an das NLZ Weiden wechselte. Als A-Jugendlicher ging er 2011 zur SpVgg Bayreuth, bei der er bis Ende 2013 in der Bezirksliga Oberfranken Ost, der Landesliga Nordost und der Bayernliga Nord zum Einsatz kam. In 16 Bayernliga-Spielen erzielte er für die Altstadt einen Treffer. Während der Saison 2013/14 folgte der Wechsel zur SpVgg Bayern Hof. Im Regionalliga-Abstiegsjahr traf Rodler in 15 Partien drei Mal ins gegnerische Netz. In der zurückliegenden Bayernliga-Saison kam er auf 15 Einsätze und blieb dabei ohne Torerfolg.

"Das Gesamtpaket bei der SpVgg SV hat für mich gepasst. Außerdem ist das ja quasi mein Heimatverein", erklärte der 21-Jährige seinen Wechsel. Dass er unter einem erfahrenen Ex-Profi wie Tomás Galásek trainieren wird, freut ihn besonders: "So ein Mann hat eine ganz andere Aura. Ich denke, dass bei ihm jeder die gleiche Chance bekommt." Seine erste Einsatzzeit könnte Rodler am Dienstagabend im Heimspiel gegen den TSV Bogen bekommen.

Nach der Verpflichtung von Josef Rodler sieht sich die SpVgg SV Weiden weiter auf dem Transfermarkt um. "Wir sichten in alle Richtungen", kündigt Stadler an. Man werde aber nur tätig, "wenn jemand unserem Anforderungsprofil entspricht". Stadler denkt dabei vor allem an den Defensivbereich: "Auf der Sechser-Position könnten wir noch jemanden brauchen." Ein Kandidat bleibt der Kanadier Thomas Malette (zuletzt SV Memmelsdorf).
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