Weidener Basketballer mit neuem Namen - Jugendförderung weiter der einzige und richtige Weg
"Coocoon Baskets" jetzt "Hamm Baskets"

Weiden. Seit mehr als zehn Jahren konnten die Basketballer des Turnerbunds Weiden auch mit Hilfe von Herbert Walterscheid-Müller und seiner Firma Coocoon dem Weidener Basketballpublikum großen Sport bieten. Sogar die 2. Bundesliga war dank seines Weitblicks möglich. Doch die Firma Coocoon hat sich neu aufgestellt und steht als Namenssponsor nicht mehr zur Verfügung. Die Verantwortlichen des Turnerbunds haben deshalb in den letzten Monaten viele Gespräche geführt, um einen neuen Namenssponsor zu finden.

Für ein neues Publikum

Es kristallisierte sich immer mehr heraus, dass ein Partner die gleichen Werte vertreten muss, die man seit Jahren hochgehalten hat: Zuverlässigkeit, Dynamik und Fortschrittlichkeit. Auch den Fokus stark auf eigene Ressourcen (Jugend, Mitarbeiter) zu legen, war ein weiterer Punkt. Die Entscheidung, die weitere Zukunft eng mit der Firma Hamm AG aus Tirschenreuth zu verknüpfen, lag daher nahe. Trotz des internationalen Erfolgs des Unternehmens in der Herstellung von Straßenwalzen, sei die Heimatverbundenheit tief in der Unternehmensphilosophie verankert, heißt es in einer Pressemitteilung der Basketball-Abteilung. "Durch das Sponsoring haben wir die Möglichkeit, unsere Werte einem neuen Publikum zu präsentieren", sagte Gottfried Beer, Marketingleiter von Hamm.

Trotz des freiwilligen Rückzugs der 1. Regionalliga-Mannschaft in die Bayernliga Nord hatte Hamm schon vor der letzten Saison den Weidenern das Vertrauen ausgesprochen, das durch die Erfolge des vergangenen Jahres gestärkt werden konnte. Neben dem vierten Platz in der starken Bayernliga Nord der Herren I und dem Platz in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga bei den Herren II, war es vor allem die Jugend, die den Verantwortlichen viel Freude bereitete.

Neben der Teilnahme an der bayerischen Meisterschaft der U20 und U18 der Herren, hat das sogenannte Wolfpack (Nachwuchsbereich) einige starke Leistungsträger entwickelt. Jonathan Pausch und Friedrich Preßl spielen neben Weiden auch noch zusätzlich in einer höherklassigen U14-Bayernliga-Mannschaft. Alina Hering schaffte den Sprung in die U15-Bayernliga-Mannschaft in Schwabach sowie in das Bayernliga-Team in Bayreuth. Und in der kommenden Saison wird Jugendspieler Jevon Perschnick in der 2. Regionalliga ebenfalls hochklassig spielen.

Der einzig richtige Weg

Sowohl die individuellen als auch die Teamerfolge zeigen Abteilungsleiter Roman Lang, dass der eingeschlagene Weg richtig ist: "Der Rückzug nach über 20 Jahren in Regional- und zweiter Bundesliga war für einige anfangs sicherlich schwer nachzuvollziehen, aber es ist für die Größe des Vereins der einzig richtige Weg. Unser Fokus muss und wird in Zukunft eindeutig auf der Jugendarbeit liegen, denn nur mit gut ausgebildeten Nachwuchsspielern lässt sich auch die Bayernliga langfristig halten." Auch der Vorsitzende des Fördervereins, Norbert Ringer, ist vom Weg überzeugt. "Wichtig ist uns in erster Linie, dass wir ortsnahe junge Spieler fördern und im Verein einbinden."
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