Weidener Basketballer wollen gegen Litzendorf den dritten Saisonsieg
Coocoons am Scheideweg

Weiden. (pta) Zwei Siege und zwei Niederlagen weisen die Coocoon Baskets Weiden nach vier Spieltagen in der Bayernliga Nord auf und belegen damit Tabellenplatz acht. An sich ein gelungener Saisonstart findet Abteilungsleiter Roman Lang, der sich mit der neuformierten Mannschaft zufrieden zeigt. "Es war allerdings noch mehr drin", sagt Lang, und verweist darauf, dass man gegen Erlangen nur mit einem Punkt und zuletzt in Grombühl nur mit drei Punkten unterlegen war. Gegen Tabellennachbar BG Litzendorf, Gegner am Samstag, 1. November, um 19.30 Uhr in der Weidener Mehrzweckhalle, befände man sich deshalb schon am "Scheideweg nach oben oder unten".

Trainer Marco Campitelli hob vor der Partie gegenüber seinen Spielern positiv hervor, dass man gezeigt habe, mithalten zu können. "Wenn man überlegt, dass wir sowohl gegen Erlangen als auch Grombühl einen möglichen Sieg nur an der Freiwurflinie weggegeben haben, sind wir gut dabei." Die schlechte Quote an der Freiwurflinie "werde sich sicher bessern", auch wenn man die Spielsituation an sich ähnlich wie Elfmeterschießen kaum trainieren kann.

Der Gegner aus Litzendorf, aktuell Tabellenneunter mit ebenfalls ausgeglichener Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen, ist dabei wieder ein echter Prüfstein für die Coocoons. Mit Ruhl, Slabu, Kolbert und Deinhardt punkten bei den Oberfranken vier Spieler zweistellig oder nahezu zweistellig, so dass die Mannschaft schwer auszurechnen ist. Vor allem unter dem Korb werden Weidens Center um Kapitän Sergey Hacksteder gut im Rebound arbeiten müssen, um gegen Sebastian Slabu bestehen zu können. Der 2,04 Meter große rumänische Center der Litzendorfer weist nicht nur mehrere Jahre Erfahrung in der 1.Regionalliga bei Rattelsdorf auf, sondern ist aufgrund seiner körperlichen Vorteile kaum vom Korb wegzuhalten. "Da müssen alle zum Rebound gehen", warnt Campitelli vor Slabu und setzt darauf, dass Radek Jezek auch gegen Litzendorf seine zuletzt gute Präsenz unter dem Brett fortsetzen kann.

"Wir wollen unsere Heimspiele gewinnen und dementsprechend selbstbewusst gehen wir die Aufgabe an", sagt Guard Michael Ringer, der gemeinsam mit Nick Johnson zuletzt vor allem gegen Eggolsheim und Grombühl klug Regie führte. Campitelli kann wieder auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Weiden: Ringer, Krysl, Jezek, Selinger, Hacksteder, Geiger, Colter, White, Marshall, Johnson, Merriwether
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