Weidener Bundesliga-Wasserballer in Pilsen - Größere Spielfläche
Letzter Test in Vladis Heimat

Der tschechische Torwart Vladimir Srajer ist seit Jahren Rückhalt der Weidener Bundesliga-Wasserballer. Bild: Schwarzmeier
Weiden/Pilsen. (mr) Mit den Wasserballern des SV Weiden trägt er seine Heimspiele in der Thermenwelt oder im Schätzlerbad aus, am Samstag hat Vladimir Srajer ein echtes Heimspiel: Der SV absolviert in Pilsen gegen den dortigen Zweitligisten die letzte Testpartie vor seinem Bundesligastart am 8. November, wenn es gegen den SV Krefeld geht. Srajer (32) stammt aus Pilsen, hat dort mittlerweile ein Haus gebaut, arbeitet in der westböhmischen Stadt auch als Maschinenbau-Ingenieur. Von dort fährt der tschechische Nationaltorhüter regelmäßig zu den Trainingseinheiten und Spielen in seine zweite Heimat Weiden.

Die Weidener reisen am Samstag früh nach Pilsen, absolvieren am Vormittag eine harte Trainingseinheit, spielen am Abend gegen die Tschechen und trainieren am Sonntagvormittag noch einmal im Pilsener Sportbad. "Vladi hat das alles organisiert", sagt Wasserball-Abteilungsleiter Irek Luczak und ergänzt: "Dieses Spiel und die Trainingseinheiten sind sehr wichtig für uns. Wir müssen noch einmal auf einem großen Spielfeld testen." Das Pilsener Spielfeld hat die Originalmaße und ist damit fünf Meter länger und vier Meter breiter als die Spielfläche in der Weidener Thermenwelt.

Die Oberpfälzer bestreiten ihre ersten beiden Bundesligaspiele in Krefeld und Potsdam auf einem großen Feld. "Deswegen trainieren wir auch immer wieder in Bayreuth, Plauen oder Pilsen, um ein Gefühl für die größere Fläche zu haben", erklärt Luczak. Am 22. November treten die Weidener dann zum ersten Heimspiel gegen Plauen auf dem kleineren Spielfeld an. Vladimir Srajer wird dann wieder aus seiner ersten Heimat in die zweite reisen.
Weitere Beiträge zu den Themen: Oktober 2014 (9309)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.