Weidener Kegler beim SKC Kleeblatt Berlin vor scheinbar unlösbarer Aufgabe
Als Außenseiter nach Berlin

Weiden. (otr) Auf den SKC Gut Holz SpVgg Weiden wartet am Samstag, 28. Februar, um 13 Uhr in der Keglerbundesliga Classic eine schier unlösbare Aufgabe. Die Weidener müssen beim SKC Kleeblatt Berlin antreten und sind von den Vorgaben her krasser Außenseiter.

Sich einigermaßen achtbar aus der Affäre zu ziehen, lautet die große Zielvorgabe. Die Berliner schrammten im vorigen Jahr um Haaresbreite am deutschen Meistertitel "Classic" vorbei, heuer soll der Titel nach Köpenick geholt werden. Gegen den starken Tabellenführer Kipfenberg kassierten die Berliner in der Hinrunde die bislang einzige Heimniederlage, revanchierten sich aber am letzten Samstag mit einem eindrucksvollen Rückrundensieg. Mit 6074:5965 Holz gewann Berlin in Kipfenberg, hat aber immer noch zwei Punkte Rückstand auf den die Bundesliga-Tabelle anführenden Aufsteiger aus Oberbayern.

Die Berliner hoffen also darauf, dass Kipfenberg wenigstens am letzten Spieltag beim amtierenden deutschen Meister Geiseltal-Mücheln Federn lässt und sie selbst alle ihre eigenen Spiele gewinnen. Gegen Weiden hat man bei den Berlinern einen deutlichen Sieg einkalkuliert. Wer in Kipfenberg über 6000 Holz spielt, der darf das auch. Weiden zählt zudem zu den Lieblingsgegnern der Mannschaft aus Köpenick. Nur einmal, nämlich im Jahr 2008 in der 2. Bundesliga, konnten die Oberpfälzer in der Bundeshauptstadt gewinnen. Im Vorjahr spielte Berlin gegen Weiden mit 5732 Holz sogar Bahnrekord.

Der SKC Gut Holz SpVgg Weiden kann, da man klarer Außenseiter ist, eigentlich ohne jeden Druck nach Berlin fahren. Er muss sich nicht nur auf Gegenwind, sondern in der größten Kegelsporthalle im Osten der Stadt (16 Bahnen) angesichts der klasse Aufstellung der Gastgeber sogar auf einen Sturm der Berliner einrichten. Manfred Ziegler, Heiner Eichinger, Thomas Schmidt, Stefan Schmucker, Michael und Marco Gesierich haben also die beste Gelegenheit, sich auszuzeichnen.
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