Weidener Kegler in Partenstein-Rechtenbach gefordert
Schon in Zugzwang

Weiden. (otr) Am dritten Spieltag der 2. Kegler-Bundesliga Nord-Mitte hat der SKC GH SpVgg Weiden am Samstag (12 Uhr) bei der SG Partenstein-Rechtenbach knapp an der Grenze zu Hessen anzutreten. Bei dem für seine Heimstärke bekannten Gegner nehmen die Weidener Zweitligakegler einen neuen Anlauf, um endlich in die Erfolgsspur zu kommen.

Nach der etwas unglücklichen Auftaktniederlage beim Victoria Bamberg II kassierten die Weidener zuletzt auf eigener Bahn gegen den Meisterschaftsanwärter FSV Erlangen-Bruck mit 2:6 eine deutliche Niederlage und zieren damit mit 0:4 Punkten das Tabellenende. Gegen Partenstein-Rechtenbach ist man am dritten Spieltag sichtlich unter Druck. Eine neuerliche Niederlage kann sich die Mannschaft eigentlich nicht leisten.

Die Weidener haben in der Saison 2012/13 in der 1. Bundesliga Classic 200 schon einmal mit Partenstein-Rechtenbach die Klingen gekreuzt. Dabei brachten sie das Kunststück fertig, bei den Unterfranken zu gewinnen. Im Rückspiel auf den Bahnen am Wasserwerk mussten sie aber eine bittere Niederlage einstecken. Mit 5651:5669-Holz ging damals eine sechs Jahre andauernde Heimserie zu Ende.

In die laufende Saison sind die Unterfranken mit einem 5:3-Sieg über FAF Hirschau gestartet. Dem SKC Nibelungen Lorsch musste man sich am letzten Samstag mit 2:6 beugen. Will sich das Team weiterhin im Tabellenmittelfeld behaupten, dann muss gegen den Gast aus der Oberpfalz unbedingt gewonnen werden. Andreas Weigand, Edwin Bischoff, Andreas Kranz und Georg Zenglein sind alles Kegler, die in jedem Spiel für 600-er-Ergebnisse gut sind. Marcus Lang, Florian Lehner und der junge Max Väthjunker komplettieren neben Routinier Heinz Biermann den Kader.

Was die Aufstellung betrifft, können die Weidener aus dem Vollem schöpfen. Die in der Landesliga spielende zweite Mannschaft ist an diesem Wochenende spielfrei, so dass man von den Trainingsleistungen her das stärkste Team auf die Reise schicken kann.
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