Weidener Kegler schlagen Zeulenroda - Stefan Schmucker einmal mehr der Matchwinner
Ein versöhnlicher Abschluss zu Hause

Stefan Schmucker ist bei den Weidenern blendend in Form. Bild: nor
Weiden. (otr) Im letzten Heimspiel der laufenden Bundesligarunde haben die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden den fest einkalkulierten Heimsieg über den KTV Zeulenroda eingefahren. Sie gewannen mit 5578:5526. In einer Begegnung, die schwerer wurde, als man im Vorfeld angenommen hatte, avancierte Stefan Schmucker mit seinen 1026 Holz einmal mehr zum Matchwinner.

Keine Frage, beim SKC Gut Holz SpVgg Weiden hatte man sich das letzte Heimspiel gegen den KTV Zeulenroda ganz sicher leichter vorgestellt. Trotzdem reichte es am Ende zu einem Sieg, so dass die Weidener wenigstens zu Hause einen versöhnlichen Saisonabschluss feiern konnten. In den noch ausstehenden zwei Begegnungen geht es zum Tabellenzweiten Kleeblatt Berlin und nach Mörslingen. Dann ist eine aus Weidener Sicht ganz bestimmt alles andere als optimal verlaufende Saison endlich zu Ende.

Zeulenroda, das im bisherigen Saisonverlauf auswärts eigentlich noch keine Bäume ausgerissen hatte, brachte die Weidener Gut-Holz-Kegler ganz schön in Bedrängnis. So lag das Startpaar der Hausherren am Ende mit 38 Holz hinten. Der nach längerer Verletzungspause wieder eingesetzte Manfred Thorenz musste sich mit 902:926 Holz Norman Wiesenberg beugen. Aber auch Manfred Ziegler reichten seine 980 Holz nicht aus, um sich gegen Ronny Hahn, der mit einem Auswärtsschnitt von 930 Holz eher Bundesliga-Mittelmaß darstellt, durchzusetzen. Hahn spielte in Weiden ausgezeichnete 994 Holz.

Überschaubarer Rückstand

Dass die Mittelpaarung mit Uli Kress und Heiner Eichinger die "große Unbekannte" bei den Hausherren werden würde, war klar. Aber hier hatte man das Glück auf seiner Seite. Eichinger setzte sich mit 906:886 Holz gegen Lars Heinig durch. Kress, der bei bescheidenen 846 Holz hängen blieb, bekam es glücklicherweise zunächst mit einem schwach spielenden Nino Fröbisch zu tun. Mit 396 Holz machte der dann den Platz für René Wagener frei, der dann allerdings nicht weniger als 502 Holz draufspielte. Damit war der Rückstand auf noch immer überschaubare 70 Holz angewachsen.

Somit lag es an den Schlusspaarungen, die Begegnung eventuell noch zu kippen. Und Stefan Schmucker und Thomas Schmidt schafften das auch. Schmidt setzte sich mit 918:916 denkbar knapp gegen Detlef Dommke durch.

Überragend war einmal mehr der Auftritt von Stefan Schmucker, der mit 1026 Holz das zweitbeste Bundesliga-Heimergebnis dieses Spieltages spielte und die Begegnung im Alleingang zugunsten der Weidener entschied.
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