Weidener Wasserballer beim direkten Konkurrenten Laatzen - Nur Ströll fehlt
Heiße Phase für den SV

Weiden. (prg) Binnen einer Woche geht es um sehr viel: An den zwei letzten Spieltagen der Hauptrunde B in der Deutschen Wasserball-Liga fallen auch für den SV Weiden sehr wichtige Entscheidungen. Zwischen Weiden, Wedding und Laatzen werden die Plätze 5 bis 7 ausgespielt, die eine unterschiedlich gute Ausgangsposition im Abstiegskampf bedeuten. Weiden bekommt es in den letzten Spielen der Hauptrunde mit den beiden direkten Rivalen zu tun. Am Samstag geht es nach Laatzen, eine Woche später gastiert der SC Wedding Berlin zum letzten Gruppenspiel in der Thermenwelt.

Die Weidener liegen mit einem Pünktchen im Vorteil, wenn alles optimal läuft, könnten sie sich theoretisch ein Remis erlauben. Bei einer oder sogar zwei Niederlagen wird es dagegen ganz kritisch für die Oberpfälzer werden. Trainer Gerhard Wodarz und seine Truppe sind sich in diesem Punkt einig, sie wollen beide Spiele für sich entscheiden und die optimale Position für die Play-down-Phase einnehmen.

Der Aufsteiger aus Laatzen wird sicherlich genau die gleiche Zielsetzung verfolgen und alles auf den Sieg im eigenen Bad setzen. Nach den neusten Ergebnissen der Norddeutschen sind die Ambitionen sicherlich nicht unberechtigt. Vor eine Woche gewannen die Laatzener sogar beim heimstarken SC Wedding Berlin (11:10) und holten sich damit viel Selbstvertrauen. Das Spiel am Samstag wird sicherlich nicht so einfach werden, wie das Hinspiel in Weiden. Der Aufsteiger aus der Hannoveraner Vorstadt reiste damals geschwächt in die Oberpfalz und musste eine glatte 4:11-Niederlage einstecken.

"Das sind vielleicht die wichtigsten zwei Spiele der Hauptrunde für uns. Wir müssen jetzt alle Kräfte aktivieren und das gesamte Engagement in diese Partien einsetzen, sonst kann es noch ganz hässlich für uns werden. Unser Ziel ist der fünfte Platz, vom sechsten wird es sehr schwierig werden, über den siebten möchte ich gar nicht nachdenken" erklärt Trainer Gerhard Wodarz die schwierige Situation und verlangt: "Die Rechnerei ist ganz einfach: Zwei Siege sind gleich Platz fünf, also wir müssen die Spiele einfach gewinnen." Bis auf den Center Jakob Ströll können die Weidener mit Bestbesetzung die Reise nach Niedersachsen antreten.

SV: Tor: Vladimir Srajer; Feld: Thomas Aigner, Stefan Kick, Michael Trottman, Thomas Kick, Andras Langmar, Nikolaj Neumann, Stephan Schirdewahn, Philipp Kreiner, Andreas Jahn, Sean Ryder, Louis Brunner, Kyryll Olkhovski
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