Weidener Wasserballer zu Gast beim Spitzenreiter - Verantwortung im Sturm verteilen
Keine Angst vor dem SC Neustadt

Weiden. Die Bundesliga-Wasserballer des SV Weiden stehen vor einer weiteren schweren Aufgabe in der Hauptrunde der Gruppe B. Der nächste Gegner der Oberpfälzer ist der ungeschlagene Klassenprimus SC Neustadt/Weinstraße. Die Neustädter nutzten die Lockerung der Ausländerregelung zu Beginn der Runde in vollen Zügen, verstärkten sich nachhaltig und zeigten sich angriffslustig und konstant. Den ersten Punkt verloren die Pfälzer zuletzt überraschend gegen den geschwächten SV Krefeld im eigenen Becken.

SV-Trainer Gerhard Wodarz sieht das Chancenverhältnis nüchtern und realistisch: "Wenn wir so inkonsequent wie letzte Woche in Berlin spielen, werden wir in Neustadt nichts holen." Sollte seine Mannschaft allerdings die Leistung der ersten Halbzeit von Berlin über die gesamte Spielzeit bestätigen, sieht er sogar in Neustadt Möglichkeiten: "In jedem Spiel haben wir phasenweise gezeigt, dass wir mehr drauf haben. Wenn wir diese Leistung über die gesamte Spielzeit bringen, können wir auch Neustadt schlagen."

Die Oberpfälzer zeigten tatsächlich zwei Gesichter in der Hauptstadt. Einer soliden ersten Halbzeit (6:4) folgte ein totaler Einbruch. Nach der 7:5-Führung kassierte man acht Gegentore in Folge. Daraus wird auch der Trainer nicht schlau, zumal nicht die konditionelle Verfassung dafür verantwortlich zu sein scheint. Im Vorbereitungsturnier zum Jahresbeginn und im Training zeigen sich die SV-ler in einer guten körperlichen Verfassung.

Wodarz sucht die Gründe eher im mentalen Bereich und versucht dort anzusetzen. Seine Mannschaft soll angriffslustiger werden und die Verantwortung im Sturm auf mehrere Schultern verteilen.

Die Weidener können auch in Neustadt auf den gesamten Kader zurückgreifen: Srajer und Modl im Tor, Aigner, Stefan Kick, Trottmann, Thomas Kick, Langmar, Neumann, Schirdewahn, Jahn, Ryder und Ströll
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