Weidener Zweitliga-Kegler verlieren in Bamberg - Punkteteilung verpasst
Quäntchen Glück fehlt

Thomas Immer spielte starke 588 Holz, musste aber sein Duell gegen Miroslav Jelinek dennoch abgeben. Bild: nor
Weiden. (otr) Mit der befürchteten 2:6 (3411:3445)-Auswärtsniederlage bei Victoria Bamberg II starteten die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden I am Samstag in die Zweitligasaison 2015/16. Dabei war der Spielausgang längst nicht so klar, wie man das vom 2:6-Endstand her vermuten könnte. Den Weidenern fehlte unterm Strich das nötige Quäntchen Glück, um bei der Bamberger Bundesligareserve zumindest eine Punkteteilung zu erreichen.

So starteten Michael Gesierich und Thomas Immer gegen Sebastian Rüger und Miroslav Jelinek überaus vielversprechend. Beide lieferten ihren Bamberger Gegnern einen offenen Schlagabtausch und mussten sich von den Kegelpunkten her jeweils nur um elf Zähler beugen. Gesierich konnte sein Spiel von den Satzpunkten her sogar ausgeglichen gestalten, verlor aber wegen der geringeren Holzzahl. Immer spielte glänzende 588 Leistungspunkte, verlor aber mit 1:3-Satzpunkten gegen den Tagesbesten Jelinek (599).

Im Mitteldurchgang setzte sich das Pech der Gäste fort. Manfred Ziegler verlor gegen Uwe Wagner mit einer Differenz von 42 Zählern zwar relativ deutlich, war bei den Satzpunkten mit 1:5:2,5 aber immer dran. Dass aus Weidener Sicht der Funke Hoffnung weiter glimmen konnte, dafür sorgte Stefan Heitzer. Er lieferte Tobias Rückner mit 585:583-Holz bei 2:2-Satzpunkten einen offenen Schlagabtausch und holte den ersten Weidener Mannschaftspunkt zum 3:1-Zwischenstand für Bamberg.

Weiden lag so vor den Schlusspaarungen mit zwei Satzpunkten und 62 Leistungspunkten hinten. Da hätte noch was gehen können; es sollte aber nicht sein. Stefan Schmucker verschliss mit Christopher Wittke und Andrea Roos gleich zwei Gegner, die Bamberger sahen die Felle davonschwimmen und wechselten aus. Schmucker gewann mit 3:1 und 576:542-Leistungspunkten und machte deutlich, dass er auch das von ihm eher ungeliebte 120-er Spiel beherrscht.

Dass die Bamberger am Ende doch noch mit einem blauen Auge davon kamen, hatten sie Dominik Teufel zu verdanken. Der für Bamberg startende Kemnather machte gegen Gert Erben einen 0:2-Rückstand bei den Satzpunkten wett, glich auf 2:2 aus und holte dank einer fulminanten Schlussrunde von 154:139 am Ende mit sechs Holz Vorsprung den Mannschaftspunkt.
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