Weidens Trainer Stadler zieht Bilanz zum Hinrunden-Ende
Geldsack vom Himmel

Weiden. Im Toto-Pokal auf Bayernebene im Halbfinale, den Einzug in den DFB-Pokal vor den Augen, und in der Fußball-Bayernliga momentan Tabellenführer - die sportliche Bilanz der SpVgg SV Weiden zum Ende der Hinrunde kann sich sehen lassen. 36 Punkte aus 17 Spielen hat die Elf um Trainer Christian Stadler inzwischen auf dem Konto. Klar, dass da inzwischen von den Fans und im Umfeld oftmals das Thema Regionalliga angesprochen wird. Ein Interview mit dem Trainer.

Mit Superlativen soll man ja bekanntlich vorsichtig sein. Aber wie würden Sie das bisherige Abschneiden ihrer Mannschaft in dieser Saison umschreiben?

Christian Stadler: Es ist schon überraschend, dass wir einige ambitionierte Vereine hinter uns gelassen haben. Aber in der Tabelle liegt ja alles eng beieinander. Es gibt heuer kaum schlechte Teams und man muss in jeder Partie viel investieren, was meine Mannschaft bislang hervorragend macht. Sie legte eine erstaunliche Konstanz an den Tag.

Worin sehen Sie die Gründe für die genannte Konstanz?

Christian Stadler: Wir hatten in der letzten Saison als Liganeuling ziemlich bald unser Soll, den Klassenerhalt, in trockene Tücher gebracht. Daher konnten wir vorausschauend auf diese Saison planen. Sprich: Bereits in der Rückrunde haben wir an der Ausrichtung für diese Spielzeit gefeilt und ein neues System einstudiert und umgesetzt. Das war angesichts der kurzen Saisonvorbereitung ungemein wichtig.

Ein kurzes Statement zu den drei Neuzugängen Benjamin Burger, Friedrich Lieder und Stefan Graf?

Christian Stadler: Es sind die erwarteten Verstärkungen, die wir vor der Saison finanziell stemmen konnten. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase haben die drei richtig bei uns eingeschlagen.

Wohin geht der Weg der SpVgg SV Weiden in dieser Saison noch?

Christian Stadler: Vorne in der Tabelle gibt es sieben Teams, uns eingeschlossen, die eine enorme Qualität besitzen. Wenn wir bis zum Saisonende da dazugehören, dann ist das eine Sensation. Wir wollen so lange wie möglich vorne dabei bleiben.

Sollte dies der Fall sein, dann ist das Thema Regionalliga nicht von der Hand zu weisen?

Christian Stadler: Mit dem momentan vorhandenen finanziellen Mitteln ist meines Erachtens die Regionalliga nicht machbar, da müsste schon ein Geldsack vom Himmel fallen. Wir wollen sportlich unsere Hausaufgaben machen und unserem Vorstand für die Winterpause neue Hausaufgaben geben.
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