Wein und gute Wünsche

Bürgermeister Alwin Märkl (rechts) übergab die Schlüssel an den Kommandanten.

Acht Feuerwehren hat die Gemeinde Freudenberg, und sie alle begingen ihren traditionellen Florianstag in Etsdorf. Gefeiert wurde auch gleich der Abschluss der Sanierungsarbeiten des Gerätehauses. Dazu kam ein besonderer Gast: die Partnerwehr aus Etsdorf am Kamp in Niederösterreich.

Der Festzug formierte sich vor dem Tempelmuseum und marschierte, angekündigt durch Böllerschüsse, zum Festplatz. Musikalisch begleitete die Feuer der Musikverein Freudenberg. Zusammen mit Magister Franz Winter von der Partnergemeinde begrüßte Pfarrvikar Christian Preitschaft die Feuerwehrfrauen- und -männer zum Festgottesdienst.

Er ging auf ein Erlebnis in Kroatien ein, wo es nicht selbstverständlich sei, sofortige Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienste zu erhalten. Er mahnte, die Institutionen des Rettungswesens zu würdigen. Beide Geistlichen segneten die Räume.

Gäste aus Grafenegg

Der Vorsitzende der Etsdorfer Wehr, Alois Schreier, lud ein, das außergewöhnliche Gerätehaus zu besichtigen und die Baufortschritte auf einem der Bildschirme mitzuverfolgen. Bürgermeister Alwin Märkl freute sich, alle Wehren beim Florianstag vereint zu sehen. Besonderer Gruß galt seinen Amtskollegen Anton Pfeiffer mit Gattin, aus der Partnergemeinde Grafenegg angereist. Märkl ehrte verdiente Feuerwehrleute aus dem gesamten Gemeindebereich und sprach seine Anerkennung für ihre Leistungen aus. Im Anschluss dankte den Etsdorfer Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit unter der Leitung und Planung von Kommandant Dominik Baumer und übergab den Schlüssel zum Gebäude. Er versprach ein neues Einsatzfahrzeug für Frühjahr 2016. Bürgermeister Anton Pfeiffer von der Partnergemeinde überbrachte Grüße des Gemeinderates, gratulierte zum Bau und übergab Buchgeschenke.

15 Monate Bauzeit

Kommandant Dominik Baumer gab einen Überblick über Planung und Ausführung des Vorhabens. Während der 15 Monate Bauzeit wurden in Keller, Fahrzeughalle, Erdgeschoss und in das bis dahin fast nicht nutzbare Obergeschoss annähernd 2800 Stunden an Eigenleistung durch die Wehr eingebracht.

Das Gebäude verwandelte sich in eine moderne Ausbildungsstätte, die durch viele kleine Accessoires aufgewertet wird. Er dankte allen Helfern und Sponsoren für Geld und Sachspenden, besonders jedoch Altbürgermeister Norbert Probst, der in seiner Amtszeit sieben von acht Gerätehäusern baute oder sanierte. Für das achte, das Etsdorfer, habe er noch die Weichen gestellt. Für seine Verdienste um die Feuerwehr Etsdorf ernannte Baumer Altbürgermeister Norbert Probst zum Ehrenmitglied. Auch bei diesem Besuch der Partnergemeinde brachte die Wehr aus Niederösterreich zahlreiche Produkte aus ihren Weinbergen als Gastgeschenk mit. Kommandant Wolfgang Lehmerhofer übergab zur Einweihung ein aus Fassdauben gefertigtes Kreuz, verziert mit Weinstein, dazu einen Korb mit Weinspezialitäten. Die einheimische Wehr bedankte sich mit einem Bild der Feuerwehrführung vor neuem Gebäude.

Segnung am Schluss

Kreisbrandrat Fredi Weiß gratulierte der Etsdorfer Wehr zur gelungenen Stützpunkterneuerung und dankte für Einsatzbereitschaft und gute Zusammenarbeit. Gemeinsam verbrachten Einheimische und Gäste viele angenehme Stunden bei grünem Veltliner, gut unterhalten mit den Allerscheynsten bis zum frühen Morgen. Vor die Heimreise segnete Magister Franz Winter das Gastgeschenk, das Daubenkreuz.
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