Weißer Garten

Viele Hobbygärtner sorgen sich derzeit um ihre Pflanzen. Keine Panik, sagen die Experten der Gartenakademie Rheinland-Pfalz. Denn der Schnee wirkt wie eine isolierende Schicht, unter der die Pflanzen wesentlich weniger leiden als bei Kahlfrost. Aber der Mensch kann einiges im weißen Garten kaputt machen.

Nicht im Rasen laufen

Denn ist der Schnee verdichtet, braucht er länger zum Tauen. Und auch nach dem Auftauen sind die nassen Rasenflächen erst einmal tabu, denn die Graswurzeln leiden unter dem Druck, den Füße auf den Boden ausüben. Der Boden selbst wird dabei verdichtet.

Kein Streusalz verwenden

Es schadet den Pflanzen, wenn es von Wegen mit dem Tauwasser in den Garten geschwemmt wird. Salzempfindliche Pflanzen können sogar absterben. Die Experten raten daher, Wege durch den Garten am besten nur mit abstumpfenden Mitteln wie Sand und Splitt zu bestreuen.

Nassen Schnee abschütteln

Zwar ist eine Schneedecke grundsätzlich gut für die Pflanzen, aber nur solange es sich um eine leichte Masse handelt. Äste von Gehölzen können unter nassem, pappigem und damit schwerem Schnee brechen. Wenn es sich um Schnee dieser Konsistenz handelt, sollte man die Zweige davon befreien. (dpa)
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