"Weit vom Frieden entfernt"

Mit einigen geselligen Stunden in der Adventszeit beschenkte der Frauenbund Waldau die älteren Bewohner im Pfarrheimsaal und wünschte Frieden, Gelassenheit sowie Ruhe. Bild: dob

Weihnachten soll ein Fest des Friedens werden. Über die Bildschirme flimmern aber ganz andere Bilder in die Wohnzimmer: Kriege, Gewalt und Zerstörung wollen scheinbar nicht enden.

"Friede den Menschen auf Erden", hatte daher stellvertretende Frauenbundvorsitzende Erika Kiesl mit ihrem Vorstandsteam die Feier im adventlich geschmückten Pfarrheim überschrieben. Viele Senioren waren der Einladung am Samstagnachmittag gefolgt.

Ruhe und Gelassenheit

"Unsere Welt ist so weit vom Frieden entfernt", sagte die Vorsitzende. Auch im persönlichen Leben sehnten sich viele nach mehr Ruhe, Gelassenheit und Frieden. Claudia Wiesent, Marion Kick, Waltraud Kick, Christine Liebl, Ute Reil, Hilde Röbl klinkten sich in die Gedanken mit ein. "Andere sind bedrückt und traurig, weil sie allein sind oder zu wenig Geld haben, um lieben Menschen etwas zu schenken. Sie fühlen sich ausgeschlossen aus der Weihnachtsstimmung, die überall verbreitet wird."

Manuela Seiler trug anschließend Kerzenlichter zu den Tischen. Die Senioren sollten sich über den Glanz, der davon ausgehe, freuen und das Herz dafür öffnen. "In nächtliche Tage und tägliche Nächte ein Licht der Hoffnung zu tragen: ein freundliches Lächeln, einen gütigen Blick, ein leises Lob." Jonas Kick begleitete die Feier musikalisch.

Anschließend schenkten die Frauenbundmitglieder Kaffee und Punsch zu Stollen und Plätzchen ein. Traudl Stich hatte kleine Goldkugel-Engelchen als Geschenke für die Gäste gebastelt. Dekan Alexander Hösl dankte den Damen für das Engagement für die älteren Bewohner der Dorfgemeinde, die oft einsam seien und sich in der Gemeinschaft äußerst wohlfühlten. Daniel Faltenbacher steuerte adventliche Zithermusik bei.
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