Weiter "beispielgebend" sein

Auf ein Jahr mit neuen Ideen, Kooperationen sowie Weichenstellungen für die Zukunft blickte Bürgermeister Werner Nickl zurück. 2015 gehe es an die Umsetzung, damit die Stadt weiterhin in vielen Bereichen "beispielgebend" sei.

Kemnath. (stg) Recht besinnlich ging das kommunalpolitische Jahr im Stadtrat zu Ende. Der Sitzungsraum - in diesem Jahr das Neue Foyer - war vorweihnachtlich geschmückt, die Kerzen auf den Tischen schufen eine anheimelnde Stimmung. Bürgermeister Werner Nickl zog das traditionelle Jahresresümee.

Diskussionsbedarf

Dabei sprach er zahlreiche Investitionen an und ging auch auf die Kommunalwahl im März ein. Die neue Zusammensetzung des Stadtrats mit sieben neuen Mitgliedern habe es mit sich gebracht, dass bei verschiedenen Projekten wie Aussegnungshalle, Bürgerhaus und Rathaus-Sanierung noch Diskussionsbedarf bestanden habe und bestehe. Schlaglichtartig ließ Nickl dann die verschiedenen Maßnahmen Revue passieren.

Das Ziel, die Kommune durch ausgeprägte Familienfreundlichkeit, aber auch seniorengerecht und entsprechend der demografischen Entwicklung weiterzuentwickeln, sei 2014 nicht aus den Augen verloren worden. Im neuen Jahr gehe es nun um die Umsetzung beispielsweise bei der Fortschreibung des Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes, beim Zusammenschluss der "Kulmregion" oder bei Projekten innerhalb der Steinwald-Allianz.

Mit Familienfreundlichkeit durch Ausbau der Angebote, Weltoffenheit in Form von Städtepartnerschaften, die freundliche Aufnahme von Asylbewerbern, als Gesundheitsstandort, den Erhalt einer lebendigen Innenstadt sowie durch die Berücksichtigung der 39 Ortsteile wolle die Kommune weiterhin "bespielgebend" sein.

Eigentlich "Luxusprobleme"

Angesichts der Not in der Welt und der vielen Krisenherde seien die Probleme, "die wir haben, wirkliche Luxusprobleme". Nickls Dank galt allen, die zum Gelingen einer positiven Entwicklung der Stadt Kemnath beigetragen haben.
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