Weiter warten auf die Politik
Hintergrund

Nabburg. (tib) Weiterhin völlig unklar ist es, ob für die Leitungssanierung im Bereich der Brudersdorfer Gruppe eine Härtefallregelung greift und es eventuell Zuschüsse vom Freistaat gibt. Eigentlich hätte bis zum Sommer in München eine Entscheidung fallen sollen, doch diese wurde abermals vertagt, wie Zweckverbandsvorsitzender Armin Schärtl bei der Sitzung darlegte. Nun wird im Spätherbst mit einem Beschluss im Maximilianeum gerechnet. Ein 30-Millionen-Euro-Paket für den gesamten Freistaat war für Schärtl "nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein".

Bei einem Gespräch beim Bayerischen Gemeindetag in München sei ihm vor Kurzem empfohlen worden, zu versuchen, weiter über die örtlichen Abgeordneten Druck auf die Entscheidungsträger zu machen. Schärtl dämpfte die Erwartungen der Bürger auf mögliches Geld aus München aber auch ein bisschen: Der Wasserpreis, der immer noch unter dem bayerischen Durchschnitt liege, und die Tatsache, dass in der Vergangenheit wenig in das Leitungsnetz des Zweckverbands investiert worden sei, könnten sich als Hemmschuhe für eine mögliche Härtefallregelung erweisen.

Zwischenzeitlich behandelte der Petitionsausschuss des Landtags auch eine Eingabe eines betroffenen Bürgers. Wie Zweckverbandsvorsitzender Schärtl bekanntgab, habe der Ausschuss die Daten und Berechnungen in der Petition als fehlerhaft und überzogen bezeichnet.
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