Weitere fünf Jahre für neue Fassade

Fassaden-, Dächer- und Umfeldgestaltungen im Sanierungsgebiet "Altstadt Kemnath" sollen mit dem Förderprogramm finanziell attraktiver gemacht werden. Die Bürger machen davon rege Gebrauch, weshalb der Stadtrat eine Verlängerung bis 2020 beschlossen hat. Bild: stg

Das Kommunale Förderprogramm für Fassaden-, Dach- und Umfeldgestaltungen im Sanierungsgebiet "Altstadt Kemnath" läuft weiter. Es wird es auch von 2016 bis 2020 geben. Das beschloss der Stadtrat am Montag einstimmig, obwohl die Sache nicht ganz billig wird.

Kemnath. (stg) Immerhin laufen derzeit etwa 15 Verfahren. Bürgermeister Werner Nickl sprach gegenüber dem Gremium von einer intensiven Nutzung. Das Programm wird seit 1991 jeweils für fünf Jahre aufgelegt, mit dem Ziel, den eigenständigen Charakter der Altstadt zu erhalten und die private Ortsbildpflege zu fördern.

In die Förderung einbezogen sind alle privaten baulichen Maßnahmen, die sich grob in fünf Bereiche einteilen lassen: Instandsetzung, Neu- und Umgestaltung von Fassaden einschließlich der Fenster, Türen und Tore; Verbesserungen an Dächern und Dachaufbauten; Herstellung und Umgestaltung von Einfriedungen, Außentreppen und Hofräumen mit öffentlicher Wirkung; Instandsetzungsmaßnahmen zur Behebung von baulichen Mängeln; Modernisierungsmaßnahmen zur Beseitigung von Missständen. Die Höhe der Förderung wird auf 30 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten festgesetzt, der Höchstbetrag ist auf 5000 Euro begrenzt.

Einer Faustformel zufolge werden mit einem Euro Zuschuss sieben bis zehn Euro Investitionen angestoßen. Vom jeweiligen Förderbetrag trägt der Freistaat 60 Prozent, die Stadt Kemnath übernimmt 40 Prozent.

Als Satzung beschlossen hat der Stadtrat die 4. Änderung des Bebauungsplans "Gewerbegebiet Hammergraben" mit Ausweisung eines Sondergebietes "SO Einzelhandel". Dies war nötig geworden durch den geplanten Abriss und anschließenden Neubau des Edeka-Marktes. Keine Einwendungen hatte das Gremium gegen das Bauleitplanverfahren der Gemeinde Immenreuth zur Aufstellung eines Bebauungsplans "Gewerbegebiet Ost/Zweifelau". Die Festlegungen und Auflagen, die das von der Stadt beauftragte Büro mit dem Wasserwirtschaftsamt getroffen hat, sichern und bieten den bestmöglichen Trinkwasserschutz.
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