Weitere Mitglieder wollen mit anpacken - SRK erinnert an Aktivitäten - Nachwuchs weiter gesucht
Das Gartenfest hat auch 2015 Bestand

Die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Bruck konnte auch im Resümee 2014 auf zahlreiche Aktivitäten zurückblicken. Bei der Jahreshauptversammlung wurde wieder deutlich, dass die Nachwuchsprobleme nach wie vor präsent sind. Im Mittelpunkt des Vereinsjahres standen die vereinsinternen Vergleichsschießen.

SRK-Vorsitzender Siegfried Mindel hieß auch MdL Joachim Hanisch und Bürgermeister Hans Frankl zur Jahreshauptversammlung beim "Meisl" willkommen. Mindel erinnerte an die Aktivitäten der Reservisten im vergangenen Jahr. Er nannte die Beteiligung mit einem Schieß- und Losstand beim Bürgerfest sowie das Gartenfest an Fronleichnam. Ebenso blickte er auf die regelmäßigen Übungsschießen im Pistolenschießstand im Freizeitzentrum und auf der Standortschießanlage in Roding zurück.

99 Mitglieder

Die Mitglieder beteiligten sich auch heuer an der Kriegsgräbersammlung. Ebenso fungierte man wieder als Mitorganisator beim Volkstrauertag. Ein Tagesausflug deckte den gesellschaftlichen Teil des Vereinsjahres ab. Den Mitgliederstand gab er mit 99 an. Dieser teilt sich in 77 Reservisten und 22 "Krieger" auf. Bezirksehrenvorsitzender Joachim Hanisch und Bürgermeister Hans Frankl stellten in ihren Grußworten heraus, dass die SRK sich rege am örtlichen Vereinsleben beteilige. Besonders wurde das Engagement bei der Organisation des Volkstrauertages erwähnt. Viel Lob gab es für das Engagement von Siegfried Mindel, der als "Bindeglied" zwischen der Pateneinheit in Roding und der Marktgemeinde der Verwaltung und dem Bürgermeister viel Arbeit abnehme und am hervorragenden Verhältnis großen Anteil habe.

Eine rege Diskussion

Trotz der Bundeswehrreform, die die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht nach sich zog, könne man mit dem momentanen Mitgliederstand nach wie vor zufrieden sein, so der Tenor. Nach dem Kassenbericht von Adalbert Esterer ging es in einer angeregten Diskussion um die Weiterführung des Gartenfestes. Aufgrund des Arbeitspensums und der nachlassenden Bereitschaft mitzuhelfen, wurden einige Stimmen laut, die Veranstaltung mit einem anderen Verein abzuhalten oder gar ganz abzugeben.

Die Befürworter entgegneten, dass die Einnahmen der Vereinskasse gut täten und nachdem aus der Versammlung heraus einige Mitglieder ihre Bereitschaft zeigten, ebenfalls in den Arbeitseinsatz einzusteigen, war der Fortbestand der Tradionsveranstaltung auch für das kommende Jahr gesichert.
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