Weltgebetstag der Frauen: Gesänge erfüllen Gotteshaus
"Lasst uns in den Fußspuren Jesu gehen"

Mit je einer Sprecherin waren die größten Inseln der Bahamas bei der Andacht zum Weltgebetstag der Frauen in der Kreuzkirche präsent. Bild: rn
Mehr als Gebete und gemeinsamer Gottesdienst: Der Weltgebetstag der Frauen wurde zu einem Tag des Kennenlernens der Geschichte der Bahamas und der Lebensverhältnisse der Frauen auf der überwiegend christlich geprägten Inselgruppe in der Nähe von Florida.

Elisabeth Eißner gab den Gläubigen bei der Andacht in der evangelischen Kreuzkirche eine längere Einführung über die Inseln, auf denen 1492 Christoph Columbus gelandet war. Für Pfarrerin Anne Utz war der Weltgebetstag etwas "ganz Besonderes", da sich das Geschehen rund um den Erdball abspiele.

Nach dem Einzug von zwölf Frauen, deren Kleidung und Schilder - darauf die Namen von Inseln - eine Verbindung zu den Bahamas herstellten, erfüllten zunehmend Gesänge das Gotteshaus. Es erklangen viele Hallelujas und "Bless the Lord, o my soul". Die Teilnehmer fühlten sich dabei dem Land und dessen Frauen, deren Lebensfreude von Rhythmik und Gesang geprägt ist, nahe.

Zwischen den gemeinsamen Liedern stimmten die Sprecherinnen Lobpreisungen an. In die Bitte um Vergebung floss der Ruf ein: "Bewahre uns davor, deine wunderbare Schöpfung zu zerstören." Eine Meditation mündete in eine gegenseitige Fußwaschung und den Aufruf: "Lasst uns in den Fußspuren Jesu gehen."

In Gebeten gedachten die Frauen den Opfern häuslicher Gewalt, der Migrantinnen in Not, der jugendlichen Mütter und der Betroffenen von Aids und Brustkrebs. Abschließend dankten die Sprecherinnen den mutigen und hart arbeitenden Frauen und Müttern auf den Inseln der Bahamas und auf der ganzen Welt: "Sie haben uns gelehrt, wie wir zu dir beten können - in guten und in schlechten Zeiten." Auf Sendung und Segen folgte ein gemütliches Beisammensein und der Genuss landestypischer Gerichte.
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