Weniger Kinder, mehr Bauplätze

Verständnis für die Freunde des Spielplatzes am Lauserbühl hat Johannes Reger. Aber auch die Stadt habe gute Argumente, findet der Vertreter von Bürgermeister Hans Donko. Die Stadt müsse sich um mehrere Plätze kümmern. "Man muss sich fragen, ob man fünf Spielplätze irgendwie oder drei richtig gut in Schuss hält", sagt der zweite Bürgermeister. Schließlich sinke die Zahl der Kinder in der Stadt insgesamt.

Gegen den Kinderspielplatz spreche zudem, dass er sich gut als Bauplatz anbietet. "Wir wollen Baulücken in der Stadt schließen, statt immer neue Baugebiete auszuweisen und zu erschließen." Entschieden sei über die Planänderung ohnehin nicht. Im September werde sich der Stadtrat damit erneut befassen und die Einwände bewerten. "Dann muss man die Argumente abwägen."

Wenig hält Reger von Vereinspatenschaften. Diese können teuer werden und bei einem Unfall gehe es um die Haftung. "Als Vereinsvorsitzender würde ich diese Verantwortung nicht übernehmen wollen." (wüw)
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