Wer steht beim letzten Punktspiel in Grafenwöhr zwischen den Pfosten?
Plößberg mit Torwartproblem

Der Plößberger Trainer Harald Walbert überlegt, welchen Feldspieler er in Grafenwöhr zwischen die Pfosten stellt. Bild: Gebert
Plößberg. (gb) Nach 15 Jahren verabschiedet sich der SV Plößberg (15./28 Punkte) von der Bezirksebene. Am Pfingstsamstag, 23. Mai, um 14 Uhr bestreiten die Stiftländer bei der Sportvereinigung Grafenwöhr (2./47) ihr vorerst letztes Spiel in der Bezirksliga Oberpfalz Nord.

Seit der 0:3-Niederlage am drittletzten Spieltag bei der SpVgg Vohenstrauß ist der Abstieg des SV Plößberg in die Kreisliga besiegelt. Dennoch zeigte die Mannschaft Charakter und lieferte im letzten Heimspiel gegen den SV Hahnbach eine gute Leistung ab. 20 schwache Minuten, in denen die vier Gegentore fielen, waren für die 2:4-Niederlage verantwortlich. "Ich kann mich insgesamt über die Leistung nicht beschweren. Aber solche Schwächephasen ziehen sich durch die ganze Saison", sagte Trainer Harald Walbert.

Auch in Grafenwöhr - wie im Vorjahr das Abschlussmatch - wollen sich die Stiftländer anständig präsentieren. Damals ging es für die Gastgeber um nichts mehr, während der SVP bei einem Sieg die Relegation zur Landesliga erreicht hätte. Doch die Stiftländer verloren mit 1:2 und wurden Dritter. Diesmal ist es umgekehrt: Mit einem Heimdreier kann sich Grafenwöhr Platz zwei sichern.

Ob die Plößberger die Sportvereinigung ärgern können, bleibt abzuwarten, zumal sie mit einem Torwartproblem anreisen. Marco Zeus sowie Thomas Krapfl sind privat verhindert, Felix Jakob fehlt aus beruflichen Gründen. Coach Walbert muss einen Feldspieler zwischen die Pfosten stellen.

SV Plößberg: Böckl, Reil, Peter, Max Weniger, Toni Weniger, Köllner, Freundl, Sonnberger, Schiener, Lalenko, Ziegler, Blay, Reichl (?)
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