Werbung für Jugendbeauftragten

36 von 38 Gemeinden im Landkreis haben bereits mindestens einen Jugendbeauftragten, berichtete Kreisjugendpfleger Jürgen Orlik im Gemeinderat. Das Amt könne jemand aus dem Gremium übernehmen, es dürfe aber auch jemand anderes sein.

Der Jugendbeauftragte soll Lobbyist sein, durch seinen Kontakt zu Kindern, Jugendgruppen und nichtorganisierten 7- bis 18-Jährigen deren Fragen und Anliegen in den Gemeinderat einbringen und dort vertreten. "Er muss nicht das Rad von heute auf morgen verändern, sondern in kleinen Schritten vorgehen", empfahl Orlik.

Ein Jugendtreff sei nicht die Lösung der Probleme. "Jugendarbeit ist Zukunftsarbeit und sinnvoll" fügte er hinzu. "Der Jugendbeauftragte ist, wenn er nicht grob fahrlässig handelt, über die Gemeinde abgesichert", antwortete Orlik auf eine Frage von Severin Hirmer (CSU). Fraktionskollege Julian Kraus hält ein Dreierteam für die Gemeindeteile Kaltenbrunn-Dürnast-Trippach für vorteilhaft.

Christian Biller (SPD) hakte mehrmals nach und hob als Beispiele die gute Nachwuchsarbeit bei Feuerwehr und Wasserwacht hervor. (bk)
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