Wernberger auf der Lauer

Die Kicker des FC Wernberg wollen am Sonntag auch in Winklarn jubeln. Ein Sieg ist eigentlich Pflicht. Danach folgen für den FC die Knallerspiele gegen den Lokalrivalen TSV Detag und den 1. FC Schwarzenfeld. Bild: mhs

In der Kreisliga West führt nun wieder der 1. FC Schwarzenfeld. Dessen Heimspiel gegen Neukirchen-Balbini ist aber nicht ohne. Deswegen ist es durchaus möglich, dass es am Sonntagabend schon wieder einen neuen Spitzenreiter gibt.

Schwandorf. (hür) Durch das Last- Minute-Unentschieden des TSV Detag Wernberg bei der SpVgg Neukirchen-Balbini und den klaren Erfolg des 1. FC Schwarzenfeld im Prestigeduell bei der DJK Dürnsricht-Wolfring liegt nun Schwarzenfeld wieder an der Tabellenspitze. Die beiden Wernberger Teams TSV Detag und FC befinden sich nun auf Position zwei und drei und lauern an diesem Wochenende auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters gegen die starken Neukirchener. Gleichzeitig müssen die Wernberger Teams ihre Pflichten ebenfalls erledigen. Der TSV Detag Wernberg empfängt am Samstag den Außenseiter aus Gleiritsch, der FC Wernberg gastiert am Sonntag bei den abstiegsbedrohten Winklarnern. Spielfrei ist der FC OVI/Teunz.

1. FC Schwarzenfeld       Sa. 14.15       SpVgg Neukirchen/B.
Der 1. FC Schwarzenfeld rehabilitierte sich nach der Heimniederlage gegen Rötz mit dem 5:0-Auswärtserfolg in Fensterbach. Trainer Wolfgang Stier fordert nun gegen die stärkste Offensive der Liga aus Neukirchen noch eine Schippe drauf zu legen und im Sportpark wieder einen überzeugenden Sieg zu landen. Personell tritt der FC in unveränderter Formation an. Der Gast aus Neukirchen-Balbini stellt derzeit die beste Offensive der Liga. Ziel der SpVgg ist es den Trend der letzten Wochen fortzusetzen und mit dem an diesem Wochenende zur Verfügung stehenden Spielermaterial weiterhin für Furore zu sorgen.

FC Schwandorf       Sa. 14.15       FC Schmidgaden
FC-Trainer Robert Arnold sehnt die Winterpause herbei. Wieder fallen mit Oliver Saal und Torhüter Besenhardt zwei Spieler wegen Verletzung aus. Alt-Herren-Akteure müssen einspringen. Das sind keine guten Voraussetzungen für die Begegnung gegen den FC Schmidgaden. Der Gast konnte ein Wochenende pausieren und nutzte dieses spielfreie Wochenende, um kleinere Blessuren auszukurieren. Trainer Wolfgang Richthammer, der in unveränderter Formation in die Kreisstadt reist, möchte dieses Spiel mit der nötigen Gelassenheit angehen: "Wir dürfen nicht verkrampfen, sondern müssen mit einer gewissen Ruhe agieren", so der Gästecoach. Vorrangiges Ziel ist es, den eigenen Kasten sauber zu halten und keine Hektik im Spiel aufkommen zu lassen.

TSV Detag Wernberg       Sa. 14.15       DJK Gleiritsch
Trotz des Unentschiedens in letzter Sekunde war TSV-Trainer Christian Luff nicht unzufrieden mit der überwiegend dominant wirkenden Spielweise seiner Elf bei der SpVgg Neukirchen-Balbini. "Wir müssen darauf aufbauen und werden gegen die DJK Gleiritsch ähnlich agieren müssen, um als Sieger den Platz zu verlassen", meint der Wernberger Trainer. Die personelle Lage der Gastgeber entspannt sich darüber hinaus, somit sind beste Voraussetzungen geschaffen, um das Spiel gegen den Außenseiter aus Gleiritsch für sich zu entscheiden. Trotz der Außenseiterrolle wird die DJK Gleiritsch hochmotiviert und mit einer positiven Einstellung ins Spiel gehen. "Vielleicht können wir dem Favoriten eine Punkteteilung abknüpfen", sagt Coach Markus Mois, der auf die Rückkehr von Kapitän Sebastian Ring hofft.

SF Weidenthal       So. 14.15       TSV Tännesberg
Um im letzten Heimspiel vor der Winterpause die magere Heimbilanz aufzupolieren, möchten die Sportfreunde Weidenthal gegen aufstrebende Tännesberger zu Hause einen Dreier einfahren. "Wir benötigen dazu einen Sahnetag", weiß SF-Coach Christian Hechtl, der auf die Akteure Michael Hösl, Thomas Großmann, Maximilian Irlbacher und Martin Ritz verzichten muss. Ohne große personelle Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche reist der TSV Tännesberg hochmotiviert aufgrund von sieben Zählern in den letzten drei Spielen nach Weidenthal. Spielertrainer Turan Bafra möchte jetzt den nächsten "großen Schritt" tabellarisch vollziehen und die punktgleichen Gastgeber etwas distanzieren.

TSV Winklarn       So. 14.15       FC Wernberg
Nichts zu verlieren hat der TSV Winklarn gegen den derzeit starken FC Wernberg. Für Trainer André Schille, der in der ohnehin schwierigen Personalsituation vermutlich auch auf Christoph Ferstl verletzungsbedingt verzichten muss, wäre es eine kleine Sensation, sich zu Hause für die klare Hinspielniederlage revanchieren zu können. Beim FC Wernberg steht in Winklarn die Pflicht auf der Tagesordnung. In den dann folgenden zwei Partien trifft man in der Kür auf die Favoriten TSV Detag Wernberg und 1. FC Schwarzenfeld. "Wenn jeder seine Aufgaben pflichtbewusst erfüllt, werden wir aus Winklarn die Punkte entführen", schätzt Erfolgstrainer Erwin Zimmermann die Situation im Vorfeld wohl richtig ein. Mit Manuel Winkler, Johannes Schwirtlich und Maximilian Schatz sind drei eminent wichtige Spieler derzeit jedoch angeschlagen.

TSV Nittenau       So. 14.15       DJK Dürnsricht
Eine völlig desolate Leistung bot der TSV Nittenau bei der 0:6-Niederlage in Rötz. Trainer Roland Oberndorfer war bei diesem Spiel enttäuscht von der Leistungsbereitschaft seiner Spieler. Jetzt gilt es jedoch die Köpfe wieder frei zu bekommen und sich auf das nächste schwere Match zu konzentrieren. Ganz und gar nicht begeistert war DJK-Trainer Hans-Jürgen Plößl vom Auftreten seiner Mannschaft gegen Schwarzenfeld. Die vielen fehlenden Leistungsträger seien gegen so stark spielende Schwarzenfelder nicht zu kompensieren gewesen. Wobei diese Vorstellung auch in läuferischer und kämpferischer Hinsicht sehr weit von den Ansprüchen des Trainers entfernt war. Für das Spiel in Nittenau fordert er: "Wir müssen über die Grundtugenden des Fußballsports wieder zur eigenen Sicherheit finden. Martin Sigl ist in Nittenau wieder dabei. Fabian Lobinger hat seine Zerrung auskuriert und wird ebenfalls die Reise mit ins Regental antreten.

FC Rötz       So. 14.15       ASV Burglengenfeld II
Der FC Rötz fühlt sich in der Verfolgerrolle pudelwohl und spielt nun zu Hause gegen die Landesligareserve des ASV Burglengenfeld. "Uns muss derzeit erst einmal einer schlagen", freut sich Trainer Walter Wanninger auf das bevorstehende Spiel gegen die Truppe aus dem Städtedreieck. Mit Jan Havlicek kehrt eine enorm wichtiger und pfeilschneller Außenbahnspieler in die Rötzer Elf zurück. Die Gäste aus dem Städtedreieck konnten in den letzten Spielen die Form zu Saisonbeginn nicht kompensieren und fallen derzeit in der Tabelle etwas ab. Beim Bezirksligaabsteiger FC Rötz wären die Verantwortlichen mit einem Unentschieden vollends zufrieden.
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