Wernberger erwarten den ASV Burglengenfeld II zum Spitzenspiel - Tännesberg muss zum ...
Diesmal will es der FC besser machen

Schwandorf. (hür) Völlig überraschend verlor der FC Wernberg zuletzt in Weidenthal/Guteneck und gab somit die alleinige Tabellenführung an den FC Rötz ab, der in Winklarn mit 3:2 gewann. Die Zimmermann-Elf erwartet den ASV Burglengenfeld II zum Spitzenspiel und brennt auf Wiedergutmachung.

DJK Dürnsricht       Sa. 16.00       TSV Nittenau
Die zuletzt gezeigte Leistung der DJK stimmt Trainer Markus Fuchs zuversichtlich. Gegen den Gast aus Nittenau sollte ein Dreier gelingen. "Wenn wir im Abschluss noch konzentrierter zu Werke gehen, bin ich von einem Sieg überzeugt", so Fuchs, der um den Einsatz von Christopher Lobinger wegen einer Gehirnerschütterung bangt. Nicholas Binder fällt definitiv verletzungsbedingt aus.

Die Gäste, die ohne Trainer Roland Oberndorfer (Urlaub) anreisen, betreiben derzeit einen hohen Aufwand, um zu Tormöglichkeiten zu kommen. Der TSV muss auf Martin Heigl, Mario Drexler und Marco Frankerl (Urlaub) verzichten.

FC Rötz       So. 15.15       TSV Tännesberg
Ihre sportliche Situation genießen die Rötzer in vollen Zügen. Im Heimspiel gegen den TSV Tännesberg warnt Trainer Walter Wanninger vor den schnellen Außenspielern der Tännesberger. Personell ist hinter dem Einsatz des Torgaranten Jan Hanvlicek ein großes Fragezeichen, der sich beim Spiel in Winklarn eine schwere Knieblessur zugezogen hat und nicht trainieren konnte. Auch Ben Loibl und Andreas Leopold fehlen weiterhin verletzungsbedingt.

Viel Selbstvertrauen holte sich der TSV Tännesberg unter der Woche im Pokal gegen die SpVgg Pfreimd, als die Mannschaft von Hans-Jürgen Linge dem Bezirksligisten phasenweise auf Augenhöhe begegnete. Nun gilt es für die Tännesberger, bei den noch verlustpunktfreien Rötzern mit diesem Elan und der Zweikampfstärke in die Partie zu gehen. Vor allem in der Chancenverwertung muss der TSV kaltschnäuziger agieren. Trainer Hans-Jürgen Linge sieht seine Elf mit dem bisher Erreichten im absoluten Soll und verspricht eine engagierte Leistung seiner Spieler beim Tabellenführer. Andreas Lohrer und Marco Geier sind wieder im Kader, Stefan Dobmeier fällt aus.

SV Kemnath/B.       So. 15.15       SF Weidenthal
Sehr zufrieden war Kemnaths Trainer Florian Beinhölzl mit der kämpferischen Einstellung seiner Mannschaft beim Gastspiel in Tännesberg und im Pokalfight gegen den Bezirksligisten SC Katzdorf. Dennoch sind für Beinhölzl die Weidenthaler aufgrund des Überraschungssiegs über den FC Wernberg die Favoriten. "Wir müssen hochkonzentriert spielen, um etwas Zählbares zu erreichen", so der Neu-Trainer des SV Kemnath.

Die Gäste aus Weidenthal/Guteneck sorgten für eine Überraschung mit dem Sieg über den FC Wernberg und deuteten nach einem mäßigen Saisonstart ihre Gefährlichkeit an. Trainer Christian Hechtl sah dennoch im Spielaufbau noch Verbesserungen. "Wir möchten uns von Woche zu Woche verbessern und auch in Kemnath einen Schritt nach vorne machen", so der Coach. Personell ist bei den Gästen alles an Bord.

FC Wernberg       So. 15.15       ASV Burglengenfeld II
Der FC Wernberg agierte bei der Niederlage in Weidenthal/Guteneck ohne die nötige Laufbereitschaft und das erforderliche Zweikampfverhalten. "Ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft jetzt Reaktion zeigt und die Niederlage heilende Wirkung hatte", so Erwin Zimmermann, der wieder auf Urlauber Sebastian Schmid zurückgreifen und somit in kompletter Formation auflaufen kann. Um gegen die starken Gäste zu punkten, müssen seiner Ansicht nach auch die individuellen Fehler abgestellt werden.

Nach dem 3:1-Erfolg über den TSV Nittenau klettert der ASV Burglengenfeld II nun Richtung Tabellenspitze und freut sich auf das Spitzenspiel. Trainer Robert Rödl lobt die Disziplin und taktische Ordnung, die seine Mannschaft derzeit an den Tag legt. "Wir sind in Wernberg nicht chancenlos", so Rödl.

FC OVI-Teunz       So. 15.15       SpVgg Neukirchen/B.
Das Heimspiel des FC OVI-Teunz findet in der Teunzer Klug-Arena statt. Trainer Jürgen Schönfelder muss fünf Spieler (Urlaub) ersetzen und baut die Anfangsformation notgedrungen auf verschiedenen Positionen komplett um. "Der schwache Start der Gäste soll nicht über die Qualität dieser Mannschaft hinwegtäuschen", so Schönfelder, der auf einen frühen Treffer seiner Mannschaft hofft, um den Druck auf die Gäste zu erhöhen.

Die SpVgg konnte zuletzt die ersten drei Saisonzähler einfahren, was eine große Erleichterung war. Vielleicht war es ein Weckruf, wenngleich der FC OVI-Teunz sicherlich nicht zu unterschätzen sein dürfte. Die Verletzten werden nicht weniger, so dass die Neukirchener erneut mit einer Rumpfmannschaft anreisen müssen.

FC Schmidgaden       So. 15.15       Schönseer Land
Nach drei Spielen ohne Niederlage weiß Schmidgadens Trainer Wolfgang Richthammer dennoch nicht so recht, wie er den Leistungsstand seiner Mannschaft einschätzen soll. "Nach einer verkorksten Vorstellung im Derby gegen die DJK Dürnsricht-Wolfring wünsche ich mir im spielerischen Bereich eine Besserung", so Richthammer. Schmerzlich vermisst wird Innenverteidiger Simon Böhm, der wegen einer schweren Knieverletzung bis zur Winterpause ausfällt. Christian Bücherl hat einen geschwollenen Knöchel, sein Einsatz ist fraglich.

Die SpVgg Schönseer Land um Trainer Georg Salomon spielt bislang auswärts stärker als zu Hause. "Diese Tatsache stimmt mich zuversichtlich", sagt Salomon, der bis auf Urlauber Alexander Schaller in Bestbesetzung nach Schmidgaden reist.

SC Ettmannsdorf II       So. 17.00       TSV Winklarn
Ganz und gar nicht einverstanden war der SC Ettmannsdorf II mit der gezeigten Schiedsrichterleistung in Neukirchen. "Wir haben deswegen drei wichtige Punkte verloren", ärgert sich Coach Sebastian Hierl. Er fordert einen Sieg. Wegen der Rotsperre für Fabian Pösl und einigen Urlaubern kann Hierl nicht mit seiner Wunschformation beginnen.

Aus den letzten beiden Spielen konnte der TSV Winklarn viele positive Erkenntnisse gewinnen. Für Spielertrainer André Schille ist weiterhin die defensive Stabilität wesentlicher Bestandteil seiner Bemühungen, um auch bei der Landesligareserve in Ettmannsdorf positive Erkenntnisse mit nach Hause nehmen zu können.
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