Wichtiger Faktor im Dorfleben

Die Verleihung der staatlichen Ehrenzeichen in Silber für aktiven Dienst bei der Feuerwehr bildete den Höhepunkt der Versammlung. Bild: heg

Wenn die Aktiven der Feuerwehr zum Ernstfall ausrücken, kann es gefährlich werden. Dessen ungeachtet leisten sie ihre wichtige Arbeit kompetent und zuverlässig. Der Verein sorgt mit Veranstaltungen für eine Bereicherung des öffentlichen Geschehens.

"Es ist Bewegung in der FFW Fischbach", sagte Vorsitzender Georg Heinl nach dem Bericht des Kommandanten Waldemar Kojda. Staatliche Ehrungen, die Auszeichnung langjähriger Mitglieder und Satzungsänderungen waren die wichtigsten Themen bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus "Zur Sonne" in Brunn.

Georg Heinl berichtete aus dem Tagesgeschäft des 380 Mitglieder zählenden Vereins mit zahlreichen Teilnahmen bei kirchlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen nicht nur in Fischbach. Blut spenden, Florianstag, Johannifeier, Tag der offenen Tür oder den Vereinsausflug hob Heinl gesondert hervor.

19 Einsätze absolviert

Den aktiven Dienst beleuchtete Kommandant Waldemar Kojda. Demnach musste 19mal ausgerückt werden und dabei wurden 258 Einsatzstunden geleistet. Es gab zehn Übungen mit Theorie und Praxis, das Hydranten-Netz ist bereits eingewintert. Sein besonderer Dank galt den beiden Jugendwarten Matthias Gietl und Johann Ott für die vorbildliche Nachwuchsarbeit.

Gietl präzisierte die feuerwehrtechnische Ausbildung und Vorbereitung zu Prüfungen sowie Weiterbildungsmaßnahmen, wobei auch der gesellige Teil nicht zur kurz gekommen sei. Die Wahl von zwei Kassenprüfern stand ebenfalls an. Einstimmig erhielten Michael Fenk und Florian Loibl das Vertrauen. In der Satzung mussten mehrere Punkte dem heutigen Stand angeglichen werden. Dazu gehörten die Anpassung des Verfügungsrahmens aus D-Mark-Zeiten auf Euro, die Aufnahme des Gerätewarts in den Vorstand und die Wahl der Revisoren im Turnus des Vorstands, wobei mehrere Wiederwahlen möglich sein sollen. Bisher war der Turnus im zweijährigen Takt mit maximal zwei Amtszeiten.

Stellvertretender Landrat MdL Joachim Hanisch war erfreut über den vor allem zahlreichen Besuch der Jugendlichen. Zum Thema staatliche Ehrungen erinnerte Hanisch daran, dass aktiver Dienst nicht ganz ungefährlich sei und Einsatzkräfte immer wieder zu Schaden kämen.

Die Feuerwehren gehörten zu den wichtigsten Vereinen in der Gesellschaft, Kommunen könnten diese Einsatzbereitschaft nicht leisten. Stellvertretender Bürgermeister Albert Meierhofer betonte, um Sicherheit und Rettung zu gewährleisten, sei jeder Euro eine gute Investition und auch mit Blick auf die Präsenz bei vielen gesellschaftlichen Anlässen sei auf die Feuerwehren Verlass.

Der Probebetrieb

Kreisbrandrat Robert Heinfling bescheinigte der Fischbacher Wehr 100-prozentigen Verlass und gute Integrierung der Jugend. Seit Einführung der zentralen Rettungsleitstelle könne man durchwegs zufrieden sein. Bezüglich des Probebetriebs im Digitalfunk informierte Heinfling, dass die Leitstelle erst Mitte Januar 2015 die Funktionalität erproben könne und der flächendeckende Probebetrieb Mitte März 2015 zugeschaltet werde.

Vom Landesverbandes und den staatlichen Stellen wünschte sich der Kreisbrandrat höhere Zuschüsse, lobte aber auch die schnelle Reaktion des Landesverbandes, wenn dringend gehandelt werden müsse. Die Jugendlichen müsse man für ihre Arbeit ebenfalls belohnen. (Über die Mitgliederehrung werden wir noch berichten)
Weitere Beiträge zu den Themen: Fischbach (1249)November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.