Wichtiger Schritt Richtung Klassenerhalt

Jens Solfrank (rechts) erzielte den entscheidenden Treffer beim 1:0-Sieg des SC Ettmannsdorf in Deggendorf. Bild: rid

Die Voraussetzungen waren denkbar schlecht, denn der SC Ettmannsdorf musste mit dem allerletzten Aufgebot zum Auswärtsspiel nach Deggendorf fahren. Aber nach 90 Minuten war Trainer Timo Studtrucker mehr als zufrieden.

Ettmannsdorf. (aho) Der SC Ettmannsdorf zeigte beim Auswärtsspiel in Deggendorf eine starke kämpferische Leistung und die von Trainer Timo Studtrucker erwartete Reaktion. Am Ende gewann die Elf nicht unverdient mit 1:0 durch den Treffer von Jens Solfrank in der ersten Halbzeit und machte einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Schon im Vorfeld war klar, dass die Ettmannsdorfer gegenüber der Vorwoche auf einige Stammspieler verletzungsbedingt verzichten mussten. Dann fiel auch noch Daniel Bohnert aus, sodass die Offensive weiter geschwächt war. Was die Mannschaft dann in Deggendorf zeigte, war bemerkenswert. Mit viel Einsatz, Willen und Kampfgeist trat der SCE zu diesem richtungsweisenden Match an, das auf dem Kunstrasenplatz stattfand. Ein Nachteil war das allerdings nicht für den Gast. Die heimische SpVgg wusste um die Wichtigkeit der Partie, sie legte eine gute Anfangsphase hin.

Keine Linie erkennbar

Im Verlauf der ersten Hälfte wurde das Spiel offener, jedoch war keine spielerische Linie zu erkennen. Ettmannsdorf stand in der Abwehr sehr sicher, sodass Deggendorf keine einzige Tormöglichkeit besaß. In der 29. Minute ging der SCE in Führung. Vorausgegangen waren ein Einwurf und ein nachfolgender Querpass genau auf Jens Solfrank, der freistehend vor dem Keeper zum 0:1 traf. Dadurch geriet die Heimelf noch mehr unter Druck, was deutlich zu erkennen war. Dagegen agierte der Gast ruhig und gelassen, er lauerte auf Konter.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb der SC Ettmannsdorf seiner Linie treu, während Deggendorf optisch überlegen wurde. Dass alleine genügte nicht, um die Defensive des SCE auszuhebeln. Immer wieder konterte der Tabellenneunte gefährlich, er war dem zweiten Treffer näher als die SpVgg dem Gleichstand. Dieser fehlten im Angriff die Ideen, es mangelte an einem Vollstrecker. Mit zunehmender Spieldauer kam Hektik auf, weil die Einheimischen den Ausgleich erzwingen wollten. Die Elf von Timo Studtrucker ließ sich nicht davon anstecken, blieb ihrer Linie treu und brachte den knappen Vorsprung sicher über die Zeit.
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