Wichtiges Match für die Devils

Der EHC Freiburg ist nicht zu stoppen. Zehn Siege in Folge lautet die aktuelle Erfolgsserie des Oberliga-Spitzenreiters. Der Vorsprung ist auf elf Punkte angewachsen. Die Blue Devils haben ihre Durststrecke beendet und stehen jetzt vor einem ganz wichtigen Match.

Weiden. (gb) In der Eishockey-Oberliga Süd sind zehn Spiele vor Ende der Vorrunde die nächsten Entscheidungen gefallen. Nach dem EHC Freiburg (1./81 Punkte) hat sich auch das punktgleiche Verfolger-Trio EV Regensburg (2./70), EHC Bayreuth (3./70) und VER Selb (4./70) vorzeitig für die Play-offs qualifiziert.

Sulak bis 2017 in Freiburg

Aufstiegsfavorit Freiburg hat auf der Trainerposition frühzeitig Nägel mit Köpfen gemacht. Der Vertrag mit dem früheren Weidener Erfolgscoach Leos Sulak wurde um zwei Jahre bis 2017 verlängert, unabhängig von der Ligenzugehörigkeit. Wenn die Breisgauer in den restlichen Spielen nicht überraschend einbrechen, werden sie die Nachfolge des VER Selb antreten und als Vorrunden-Meister in die Play-offs starten.

Wer den Dreikampf um Rang zwei für sich entscheidet, ist dagegen völlig offen. Den drei Teams fehlt die Konstanz, wobei momentan Selb mit vier Siegen in Folge im Aufwind ist. Die Regensburger, die den verletzten Top-Torjäger Louke Oakley (44 Treffer) schmerzlich vermissen, haben zumindest ihre Pleitenserie gestoppt und nach vier Niederlagen wieder einen Sieg gelandet. Und Bayreuth: Die zu Hause alleine noch ungeschlagenen Tigers lassen auswärts (zehn Niederlagen in 17 Spielen) zu viele Punkte liegen.

In der Mitte der Drei-Klassen-Gesellschaft steuern der EC Bad Tölz (5./55), EC Peiting (6./54), Deggendorfer SC (7./52) und EHC Klostersee (8./47) auf Play-off-Kurs. Der ERC Sonthofen (9./38) hofft noch auf Rang acht, schafft es allerdings nicht, mit einer kleinen Serie den Anschluss herzustellen. Super Auftritten wie gegen Bayreuth (7:4) folgt fast immer sofort die Ernüchterung, so wie beim 2:8 bei den ersatzgeschwächten Regensburgern. Bei den drei Tabellennachzüglern - TSV Erding (10./28), EV Füssen (11./25) und Blue Devils Weiden (12./25) - ist die Play-off-Teilnahme längst kein Thema mehr.

Die Blue Devils haben zuletzt vier Punkte geholt und damit wieder Selbstvertrauen getankt. Jetzt steht ein "Sechs-Punkte-Spiel" im Kampf um das Heimrecht in der ersten Play-down-Runde auf dem Programm. Am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr gastiert der Tabellenzehnte TSV Erding in der Hans-Schröpf-Arena. Mit einem Dreier kann das Team von Trainer Josef Hefner mit Erding gleichziehen und zudem den direkten Vergleich für sich entscheiden. Die "Gladiators" kommen angeschlagen nach Weiden. Am vergangenen Wochenende gingen sie völlig leer aus, blieben gegen Selb (0:5) und in Freiburg (0:9) sogar ohne Tor. Am Sonntag, 1. Februar, führt dann die Reise zum ERC Sonthofen. Angesichts von bisher drei Niederlagen sicher kein Lieblingsgegner der Blue Devils.

35. Spieltag

Freitag, 30. Januar, 19.30 Uhr: EHC Freiburg - EV Füssen (bisherige Ergebnisse 3:2, 3:2, 3:2 n. P.); 20 Uhr: VER Selb - EC Peiting (5:4 n. P., 6:5, 3:1), Blue Devils Weiden - TSV Erding (6:4, 2;6, 4:1), EHC Bayreuth - Deggendorfer SC (3:4, 5:2, 2:5), EHC Klostersee - ERC Sonthofen (3:5, 2:1, 5:2), EV Regensburg - EC Bad Tölz (4:1, 10:2, 5:2)

36. Spieltag

Sonntag, 1. Februar, 17 Uhr: EC Peiting - EHC Bayreuth (2:3 n. V., 5:6, 1:4); 18 Uhr: ERC Sonthofen - Blue Devils Weiden (7:3, 7:2, 2:1), EV Füssen - EV Regensburg (2:10, 4:10, 4:5 n. V.), TSV Erding - EHC Klostersee (4:5, 3:7, 4:3 n. P.,), EC Bad Tölz - VER Selb (4:3, 1:4, 3:5); 18.30 Uhr: Deggendorfer SC - EHC Freiburg (2:3, 1:2 n. V., 2:5)
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