Wie ein "Dauerauftrag"

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz, dritter Bürgermeister Klaus Lehl, Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum und Bürgermeister Peter Lehr (Fünfter von links) sowie Filialdirektor Wolfgang Busch (rechts) freuten sich bei der Spendenübergabe mit den Vertretern von 17 Vereinen und Gemeinschaften. Bild: rn

"Eine so große Runde wie heute hatten wir noch nie", stellte Filialdirektor Wolfgang Busch fest. Vertreter von 17 Gemeinschaften und Vereinen waren in der Sparkasse zur Spendenübergabe versammelt. Sie teilten sich insgesamt 8500 Euro.

"Das Jahr 2014 war für die Sparkasse erfolgreich. Deswegen können wir ausschütten." Mit dieser Nachricht eröffnete Vorstandsvorsitzender Josef Pflaum im Tagungsraum das Treffen. Er machte deutlich, dass die Aktion mit dem Erfolg der Bank zu tun habe. Geschäfte könne die Sparkasse jedoch nur machen, "so lange Sie als Kunden uns Ihr Vertrauen schenken".

EZB-Chef Mario Draghi habe zwar die Zinsen abgeschafft. "Wir haben aber noch Möglichkeiten zu guten Erträgen", versicherte Pflaum. Im deutschen Bankenwesen gelte es nun, "Sach- und Personalkosten noch mehr in den Fokus zu stellen". Die Konzentration werde zunehmen.

Die Spendenübergabe verglich der Vorstandsvorsitzende mit einem "Dauerauftrag". Das hörten die Vertreter der von Bürgermeister Peter Lehr ausgewählten Vereine und Gemeinschaften gerne: BRK-Rettungswache, BRK-Seniorenheim, evangelischer Seniorenkreis, evangelische Kirchengemeinde, Förderkreis Musikschule, Gemeinschaft St. Georg, katholische Pfarrei, Katholischer Frauenbund, Katholischer Kirchenchor, Katholischer Männerverein, Kapellenbauverein Apfelbach, Kolpingfamilie, Liedertafel, Ministranten, Stiftung Sonnenblume, Sportanglerverein (Jugend), Tennisclub.

Lehr, stellvertretender und ab August wieder Vorsitzender des Verwaltungsrats, bescheinigte den Empfängern, dass sie dazu beitragen, "damit es in Eschenbach rund läuft". Es sei ihm daher ein Bestreben, ihre Einrichtungen und Aktivitäten zu fördern, wo es möglich sei. Die Spendenaktion der Sparkasse bezeichnete er als kleinen Beitrag zur "täglichen überragenden Arbeit" der Gemeinschaften und Vereine. Den Mitarbeitern der Sparkasse dankte er für die gute Arbeit, durch die die positiven Geschäfte erst möglich geworden seien.
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