Wie im Paradies

Karl Reindl genießt die Glückwünsche zum 90. Geburtstag. Seine große Familie gratulierte natürlich herzlich. Bild: hl

Kürzlich war er im Krankenhaus. Er hat sich davon schon wieder ganz gut erholt. Nun feierte Karl Reindl im Kreise seiner Familie 90. Geburtstag.

Der Jubilar wuchs zusammen mit sechs Geschwistern in Trevesen auf, wo er heute im Hause von Tochter Hildegard und Schwiegersohn Alfred lebt. Nach einem Schlaganfall 2009 benötigt er selbst verstärkt Hilfe, die ihm die Kinder und die AWO angedeihen lassen. Dankbar sagt das Geburtstagskind, dass es "schon jetzt im Paradies" lebe.

Der Jubilar lernte Maurer bei der Firma Busch in Neusorg und blieb diesem Betrieb bis zu seinem vorzeitigem Ruhestand treu. 1947 schloss er mit seiner Katharina den Bund der Ehe. Das Paar ließ sich vorerst in Ebnath nieder. 1959 zogen sie nach Trevesen, um das elterliche Anwesen zu übernehmen. Seine Ehefrau verstarb schon 1977. Aus der Verbindung sind acht Kinder hervorgegangen, von denen noch sieben leben. Sie gratulierten ebenso mit ihren Partnern wie die 22 Enkelkinder mit ihren Familien und 22 Urenkel.

Karl Reindl hatte weitere schwere Schicksalsschläge zu verkraften. So sind sein Sohn Heribert, Schwiegersohn Richard sowie seine Enkel Alexander und Melanie schon frühzeitig verstorben. Ebenso seine langjährige Lebensgefährtin Emma, die er jahrelang bis zu ihrem Tod pflegte und umsorgte. Diese tragischen Ereignisse hat er mit seinem Glauben, Gottvertrauen und Gebeten gemeistert.

Nach wie vor hat der Jubilar großes Interesse am Fußball. Sonntäglich informiert er sich über die Ergebnisse der umliegenden Vereine. Der SV Kulmain und der SVSW Kemnath stehen vorne an, da seine Schwiegersöhne dort aktiv sind.

Natürlich schaut er sich die Bundesligaspiele sowie die Europapokal- und Länderspiele im Fernsehen gerne an. Seit dem Kriegsende ist er Mitglied bei der Feuerwehr, dem Obst- und Gartenbauverein und der Soldaten- und Reservistenkameradschaft Trevesen. Viele Jahre pflegte er das Kriegerdenkmal in Trevesen.

Besucht wurde er auch von Bürgermeister Hubert Kraus seitens der Gemeinde Pullenreuth und Pfarrer Dr. Dr. Josef Waleszcuk für die Pfarrei.
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