Wie soll das Areal denn heißen?

Namen sind wie Schall und Rauch. Umso wichtiger war, dass der Gemeinderat die Nutzung des ehemaligen Raiffeisengeländes auf den Weg brachte.

Die Bebauung des ehemaligen Raiffeisengeländes und die Diskussion über einen möglichen Standort für das neue Feuerwehrhaus prägten die öffentliche Gemeinderatssitzung im Gasthaus Engelhardt. Ein Bauantrag rundete die Sitzung ab.

Vorläufiger Arbeitstitel

Den Beschluss zur frühzeitigen Trägerbeteiligung segneten die Neukirchener Gemeinderäte einstimmig ab, doch einen neuen Namen für das ehemalige Raiffeisengelände konnte niemand aus dem Ärmel schütteln. So bleibt es erstmals bei dem vorläufigen Arbeitstitel für das Gelände. Dipl.-Ing. Peter Markert schilderte noch einmal, welche Vorstellungen bestehen und welche Bauvorschriften zu beachten sind. Dabei betonte der Planer die Bedeutung der Bebauung des Geländes, das sich im gewachsenen Ortskern von Neukirchen befindet. Für den nördlichen Bereich sei nach dem Abriss des bestehenden Gebäudes die Errichtung eines Hauses vorgesehen, das zumindest teilweise öffentlich genutzt werden sollte. Dies könnte ein Raum für kulturelle Veranstaltungen, eine Arztpraxis, aber auch ein Café sein.

Im südlichen Bereich sollen vier Wohneinheiten und Parkplätze entstehen. Ein etwaiges hohes Grundwasseraufkommen sprachen die Gemeinderäte Herbert Pilhofer und Hans Sebald an. Vor einem Verkauf der Grundstücke sollte die Gemeinde dies prüfen und den Käufern mitteilen, welche Kosten auf sie zukommen. Nach einem weiteren Hinweis von Gemeinderat Hans Zacharias sicherte dies Bürgermeister Winfried Franz zu.

Sieben Standorte wurden geprüft, inwieweit sie sich für den Bau des neuen Feuerwehrhauses eignen, berichtete Winfried Franz. Ein vorgesehener Platz komme nicht mehr in Betracht, da die Verhandlungen mit dem Grundstückseigentümer scheiterten.

Kirwa gefährdet

Zum Standort in der Nähe des FCN-Sportheimes lag dem Gremium ein Schreiben der Kirwagemeinschaft vor, in dem sie die Gemeinde aufforderten, zu garantieren, dass auch künftig die Kirchweih auf dem Schotterplatz stattfinden kann. Ansonsten sei die Kirchweih gefährdet.

"Während früher Feuerwehrhäuser generell im Ortskern gebaut wurden, werden sie aus verkehrstechnischen Gründen und der Parkplätze außerhalb der Orte errichtet", schilderte Planer Uwe Holzinger, der die Vor- und Nachteile der Standorte Wildenhofstraße, Etzelwanger Straße (nähe Bauhof/Werkstoffhof/Kinderspielplatz), Schönlinder Straße, Grasberger Straße, Hans-Aures Weg, Am Anger vorstellte. Danach würde sich am besten der Standort Grasberger Straße/Hans-Aures-Weg eignen. Aber auch der Platz in der Etzelwanger Straße wäre nicht schlecht.

Entscheidung vertagt

Die Räte klopften die Vorschläge unter den Gesichtspunkten Verkehrssicherheit, ausreichende Wendemöglichkeit für die Feuerwehrfahrzeuge, Aufwand der Baumaßnahmen usw. unter die Lupe. In der nächsten Gemeinderatssitzung soll die Entscheidung darüber fallen, wo gebaut wird.
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