Wieder kein Sieg

Fabian Nickl hatte kurz nach der Pause eine der wenigen guten Möglichkeiten des SV Poppenreuth. Die Stiftländer verloren das Kellerduell bei Schlusslicht SV Friesen mit 0:2. Bild: Gebert

Ein Dreier war das Ziel, doch daraus wurde es nichts: Der Tabellenvorletzte SV Poppenreuth hat auch das zweite Kellerduell in Folge verloren, diesmal mit 0:2 bei Schlusslicht SV Friesen.

Friesen. (rez) Die ersten 45 Minuten waren von der Angst beider Teams geprägt, die wichtige Partie nicht zu verlieren. Besonders das Spiel des SV Poppenreuth litt, wie schon am vergangenen Wochenende, unter der Nervosität und den Abspielfehlern. Trotzdem konnte der SV dem Gastgeber in der ersten Hälfte einigermaßen Paroli bieten. Beide Seiten geizten mit Torchancen, jeder hatte jeweils nur eine. Bei Poppenreuth jagte Itersky in der 20. Minute eine Hereingabe von Komberec aus wenigen Metern über das Tor. Bei Friesen scheiterte Daumann in der 40. Minute an Gästetorwart Martinec. Glück hatte der SV Poppenreuth in der 33. Minute, als Veleman im Strafraum Höhn umstieß, die Pfeife des Schiedsrichters aber stumm blieb.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Friesen das Tempo. Das Spiel der Gastgeber wurde besser und druckvoller, während sich bei Poppenreuth die Fehler häuften. Zunächst hatten die Gäste noch eine Gelegenheit, als Nickl eine Hereingabe von Komberec knapp neben das Tor setzte. Dann aber gab es Chancen für die Gastgeber fast im Minutentakt. Immer wieder setzte sich Sudol auf der rechten Angriffsseite durch und sorgte mit seinen Flanken für größte Gefahr. Nach einer Stunde war es dann soweit: Höhn nahm den Ball mit der Brust an und traf anschließend volley unter die Latte. In den folgenden Minuten tauchten die Gastgeber immer wieder vor dem SVP-Kasten auf und es war lediglich Krupicka und Torwart Martinec zu verdanken, dass die Gäste nicht frühzeitig hoffnungslos zurücklagen. Beide klärten immer wieder im letzten Moment. Chancenlos waren aber auch sie beim 2:0, als Daumann nach einem Pfostenschuss von Firnschild goldrichtig stand. Danach verflachte die Partie: Poppenreuth war zwar bemüht, aber es sprang nichts heraus, und Friesen tat nur noch das Nötigste.

Der Friesener Trainer Andreas Lang war natürlich mit dem Sieg zufrieden. Er lobte seine Mannschaft, die richtig geackert und vor allem in der zweiten Hälfte auch guten Fußball gespielt habe. "Die Körpersprache, die wir gezeigt haben, gibt Hoffnung für die kommenden Spiele", sagte Lang. Das Poppenreuther Trainerteam Müfit Topcu und Vaclav Peroutka war enttäuscht. "Bis auf wenige Spieler brachte keiner seine normale Leistung. Das ist bei der langen Verletztenliste auch nicht verwunderlich. Seit Wochen müssen wir praktisch mit elf Spielern auskommen und können keinem eine Verschnaufpause gönnen."
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