Wieder völlig unnötig

Flügelspieler Andreas Schindwolf (am Ball) war mit 15 Punkten zweitbester TSV-Punktesammler - trotzdem kassierte Schwandorf die sechste Niederlage in Folge. Bild: par

Sie haben das Siegen verlernt: Die Basketballer des TSV Schwandorf kassieren am Wochenende die sechste Niederlage in Folge. Trotzdem scheint der Bayernliga-Verbleib sicher.

Schwandorf. (par) Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf haben in der Bayernliga die nächste Niederlage kassiert. Gegen den TSV Nördlingen unterlag die Mannschaft von Trainer Christian Scharf mit 73:81, es war die sechste Pleite in Folge. In der Tabelle liegen die Schwandorfer weiterhin auf dem achten Tabellenplatz und dürften dank der guten Hinrunde (8:3) nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben.

Hawley aus der "Zweiten"

Für die Partie beim Tabellenneunten TSV Nördlingen konnte Scharf auf einen Acht-Mann-Kader zurückgreifen. Centerspieler Tobias Ruhland stand wieder im Kader und Shaun Hawley rückte aus der zweiten Herrenmannschaft nach. Der TSV Nördlingen hatte dagegen keine personellen Einschränkungen und ging mit elf Akteuren an den Start.

Doch die Gäste aus der Oberpfalz erwischten den deutlich besseren Start: Vor allem unter den Körben fanden die Schwandorfer immer wieder die Centerspieler für leichte Punkte und in der Defensive verteidigten die Gäste aggressiv. Schwandorf führte nach zehn Minuten folglich mit 21:9. Doch die Pausenansprache des Nördlinger Trainers zeigte sofort Wirkung: Im zweiten Viertel zeigten sich die Hausherren deutlich verbessert. Vor allem im Angriff erspielte sich Nördlingen bessere Wurfchancen und verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeitpause auf sechs Punkte (33:39).

Und auch nach dem Seitenwechsel ein unverändertes Bild: Schwandorf musste deutlich mehr für die Punkte kämpfen und Nördlingen spielte sich in einen kleinen Rausch. So schrumpfte die Gästeführung immer weiter und kurz vor dem Ende des dritten Viertels ging Nördlingen zum ersten Mal in Führung (53:52).

Im Schlussabschnitt verloren die Schwandorfer komplett den Rhythmus. Nördlingen setzte seinen Lauf weiter fort. Gerade in der Offensive schien bei den Gastgebern alles zu funktionieren und so erzielten die Schwaben allein im letzten Viertel 28 Punkte. Dadurch machte Nördlingen letztlich den 81:73-Erfolg perfekt.

TSV-Trainer Scharf zeigte sich nach der Pleite enttäuscht: "Wir haben gut begonnen und dem Spiel unseren Stempel aufgedrückt. Trotz der schwierigen Phase haben wir zu Beginn frei ausgespielt und guten Basketball gezeigt. Doch leider haben wir dann wieder den Faden verloren und stehen am Ende erneut ohne Zählbares da."

TSV-Punkte: Alwin Prainer (22 Punkte), Andreas Schindwolf (15), Sebastian Fischer (10), Tobias Ruhland (10), Stefan Beer (8), Lars Aßheuer (6), Shaun Hawley (2)
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