Wiederholung erwünscht

An der Kuppel des Reichstags genoss die Königsteiner Reisegesellschaft den Sonnenuntergang in Berlin. Bild: wku

Berlin ist eine Reise wert, heißt es. Drei Tage lang schauten sich Mitglieder des CSU-Ortsverbands Königstein/Hirschbach in der Bundeshauptstadt um. Und waren sich am Ende einig, die Aussage etwas zu erweitern.

Zwischen dem Besuch zahlreicher Sehenswürdigkeiten gab es auch ein Treffen mit dem Bundestagsabgeordneten Alois Karl (CSU). Alle drei Bürgermeister der Marktgemeinde nahmen an der Fahrt teil. Zuerst waren die Oberpfälzer zu Gast beim Bundesnachrichtendienst. Ein Vortrag verschaffte ihnen einen Überblick über die Arbeitsweise des BND, für den nahezu 10 000 Menschen im In- und Ausland tätig seien.

Im Anschluss daran ging es weiter zum Deutschen Bundestag. Dort erfuhren die Teilnehmer, wie das Parlament organisiert ist und wie seine Sitzungen ablaufen. Alois Karl trafen die Königsteiner in der bayerischen Landesvertretung. Der persönliche Referent des Abgeordneten, Harald Frank, informierte über aktuelle Themen wie Asyl und Gleichstromtrasse. Im Anschluss daran genoss die Reisegruppe auf dem Dach des Reichstages nicht nur die herrliche Aussicht, sondern auch einen traumhaften Sonnenuntergang über Berlin.

Am zweiten Tag standen eine dreistündige Stadtrundfahrt, der Besuch der Reste der Berliner Mauer und des Checkpoints Charlie auf dem Programm. Abstecher führten nach Kreuzberg und ins Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten.

Die Gedächtnisstätte Lindenstraße wurde am dritten Tag besucht. Hierbei handelte es sich um ein Stasi-Gefängnis des damaligen DDR-Regimes. Ein ehemaliger Häftling leitete die Führung und erzählte von unmenschlichen und entwürdigenden Haftbedingungen. Seine Berichte über Verhörmethoden und willkürliche Strafmaßen hinterließen die Königsteiner betroffen.

Auf der Heimfahrt wurde der Ruf nach einer Wiederholung dieser Fahrt im nächsten Jahr immer lauter, denn Berlin sei nicht nur eine Reise wert. Der Königsteiner CSU-Vorsitzende Klaus Hafner und Erika Urban, Mitarbeiterin von MdB Karl, versprachen, sich darum zu kümmern.
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