Wiedersehen mit dem Ex

Als waschechter Sorghofer weiß Hahnbachs Trainer Stefan Fink um die Stärken und Schwächen seiner ehemaligen Mannschaft. Und auch auf der anderen Seite gibt es keine Geheimnisse: Thorsten Baierlein kennt sein früheres Team aus dem Effeff.

Die Tabellenkonstellation verspricht ein spannendes Nachbarschaftsderby am Sonntag, 2. November, zwischen dem SV Sorghof und dem SV Hahnbach (14 Uhr). Die Gastgeber benötigen dringend Punkte, um sich von der Abstiegszone fernzuhalten, Hahnbach hingegen möchte weiter vorne mitmischen in der Fußball-Bezirksliga Nord.

Der Rangdritte SV Hahnbach zählt zum Kreis der Anwärter auf den Aufstiegsrelegationsplatz. Nach einem Ausrutscher daheim gegen den SV Plößberg (1:3) rehabilitierte sich die Elf von Stefan Fink am vergangenen Sonntag mit einem überzeugenden 4:2-Sieg beim FC Amberg II.

Gerade auswärts spielt Hahnbach sehr erfolgreich und holte sich dort 15 seiner 26 Punkte bei nur einer Niederlage. Der SVH stellte seine Spielstärke mit Siegen gegen die Spitzenteams Gebenbach, Pfreimd und Schwarzhofen nachhaltig unter Beweis.

Auffällige Schwankungen

Der SV Sorghof ist nach zwei Siegen in Folge (4:1/5:3) mit neun erzielten Treffern endlich dort angekommen, wo er schon lange hinwollte - auf einem Nichtabstiegsplatz. Doch jedem ist klar, dass dies nur eine Momentaufnahme ist und weiterhin gepunktet werden muss, um sich in der starken Liga zu behaupten. Bisher auffällig sind die Leistungsschwankungen innerhalb einer Begegnung. So auch in den letzten beiden Partien, in der die Baierlein-Elf jeweils in der zweiten Hälfte voll überzeugte. Im prestigeträchtigen Nachbarschaftsduell stehen die "Indianer" vor einer echten Bewährungsprobe.

Baierlein, der den SVH von 2005 bis 2011 erfolgreich betreute, ist sich darüber im Klaren, dass sich seine Truppe nicht wieder schwache 30 Minuten wie zuletzt gegen Vohenstrauß erlauben darf.

Positivtrend fortsetzen

"Wir möchten unseren Zuschauern wieder leidenschaftlichen Angriffsfußball zeigen und den positiven Trend fortsetzen", so der Sorghofer Trainer. Ähnlich wie in der Hinrunde (2:2) erwartet die Zuschauer ein enges und hart umkämpftes Spiel mit echtem Derbycharakter.

Personell hat sich die Lage in Sorghof etwas stabilisiert, so dass Baierlein über Alternativen verfügt. Die Anfangsformation bestimmt der Trainer nach den Trainingseindrücken in dieser Woche. Jens Leißner steht nach längerer Verletzungspause und einigen Trainingseinheiten vor einem Comeback. Ein Derbyeinsatz erscheint jedoch für ihn noch zu früh.
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