Wiesau.
SpVgg Wiesau braucht den nächsten Dreier

(kap) Mit 2:1 gewann Bezirksligist SpVgg Wiesau (14./40 Punkte) am Mittwoch das Nachholspiel gegen Tabellenführer SV Poppenreuth (1./66). Die abstiegsgefährdete SpVgg kann erst einmal durchatmen, mehr aber auch nicht, denn die Truppe von Trainer Markus Pappenberger befindet sich nach wie vor in einer gefährlichen Situation. Um sich daraus zu befreien, muss die Mannschaft am Sonntag, 17. Mai, um 16 Uhr im Heimspiel gegen die SpVgg Bayreuth II (6./52) unbedingt siegreich nachlegen.

Pappenberger blickt der Partie zuversichtlich entgegen. "Gegen Poppenreuth hat meine Mannschaft alle Vorgaben zu hundert Prozent erfüllt. Disziplin und Siegeswille haben den Sieg über den Spitzenreiter ermöglicht. Trotz des zwischenzeitlichen Ausgleichs hat mein Team in der Schlussphase eine tolle Moral bewiesen." Mit diesen Tugenden will die SpVgg Wiesau auch die Regionalliga-Reserve bezwingen. Und ein Sieg ist auch bitter nötig. Ein Blick auf die Tabelle der Bezirksliga Oberfranken Ost unterstreicht dies deutlich. Bei der engen Konstellation kann man sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. "Ich habe schon immer gesagt, dass wir bis zum letzten Spiel Vollgas geben müssen", lautet der Appell von Pappenberger an sein Team.

Den Gegner kann er nur schwer einschätzen. "Man weiß nie, mit welchem Kader die Bayreuther anreisen. Es kann gut sein, dass der eine oder andere aus dem Regionalliga-Team aufläuft." Aber das interessiert Pappenberger nicht. Die Liga sei eh kein Wunschkonzert. Das Hinspiel ging übrigens mit 3:0 ganz klar an die Gäste. Die Personallage verändert sich gegenüber Mittwoch nur gering. Oppl und Schuller rücken in den Kader der "Zweiten".

SpVgg Wiesau: Mötsch, Wölfel, Brunner, Hollmann, Höfer, Kreuzer, Lauton, Dutz, Saller, Neudert, Gül, Gebhard, Bartl, Wührl
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