Wiesau zu harmlos

Der Wiesauer Trainer Markus Pappenberger konnte mit seiner Mannschaft beim 0:3 in Münchberg nicht zufrieden sein. Bild: Gebert

Zwei Tage nach dem 6:1 gegen Steinbach-Dürrenwaid gab es für die SpVgg Wiesau wieder einen Rückschlag. Beim FC Eintracht Münchberg, einem weiteren direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, verloren die Stiftländer mit 0:3.

FC Eintracht Münchberg: Eyiol, Gareiß, Barth, Temel, Arnhold, Gebhardt, Gedik (31. Hochberger), T. Lang, Göcking (86. Buberl), F. Lang (75. Walter), Ackermann

SpVgg Wiesau: Mötsch, Oppl (63. Gül), Wührl, Hollmann, Kreuzer, Gebhardt (86. Pappenberger), Saller, Höfer, Brunner, Bartl, Wölfel

Tore: 1:0 (51.) und 2:0 (57.) Thorsten Lang, 3:0 (76.) Andreas Arnhold - SR: Alexander Pott (FC Eintracht Bayreuth) - Zuschauer: 150

Einen sicheren und auch in der Höhe verdienten Erfolg feierte das junge einheimische Team gegen einen Gegner, der seinen Ruf als torgefährlichste Mannschaft der Liga zu keiner Zeit unter Beweis stellen konnte. Das lag allerdings auch an der sehr konzentrierten Abwehrarbeit der Gastgeber.

Da zunächst weder von Münchberg noch von den Gästen ein konstruktiver Spielaufbau zustande kam, spielte sich das Geschehen in der ersten Hälfte meist im Mittelfeld ab. Erst nach dem Seitenwechsel legte der Gastgeber einen höheren Gang ein, zeigte sich nun entschlossener und brachte die Gäste zunehmend in Verlegenheit. Torjäger Thorsten Lang zeigte in der 52. Minute seine Qualitäten, als er zwei Gegenspieler stehen ließ und vollendete. Bereits eine Minute später hätte er für die Vorentscheidung sorgen können, doch der Ball sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Doch kurz darauf führte eine "brüderliche" Kooperation über Felix Lang zu Thorsten Lang, der auf 2:0 erhöhte.

Überraschenderweise stemmten sich die Gäste kaum gegen die drohende Niederlage. Der Gastgeber hatte weitere gute Gelegenheiten zur Resultatserhöhung. Arnhold war es vorbehalten, eine der vielen Unsicherheiten der Gäste zum Endstand zu nutzen. Die Wiesauer werden wohl auf ihre Heimstärke bauen müssen, wenn sie den Klassenerhalt schaffen wollen.
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