Wildenreuther Wintermärchen
Tipps und Termine

Wildenreuth bei Erbendorf. (njn) "In diesem Jahr findet ein ganz besonderer Weihnachtsmarkt seine Fortsetzung", verspricht Eva von Podewils. Vor der romantischen Kulisse ihres Schlosses laufen die Vorbereitungen. Am zweiten und dritten Adventswochenende öffnet der Weihnachtsmarkt. Aufgrund des großen Zuspruchs in den vergangenen Jahren entschloss sich die Familie von Podewils, das Wintermärchen neu aufzulegen, bereits zum fünften Mal. Die Organisation liegt in den Händen von Eva von Podewils. "Wegen der großen Anbieternachfrage werden weitere von Hand gezimmerte Verkaufshütten auf dem Schlossgelände stehen."

Besonderen Wert legt von Podewils darauf, dass es sich bei diesem Weihnachtsmarkt um keinen klassischen Sinne handelt. "Es ist ein Wintermärchen, ein Märchenweihnachtsmarkt." Nicht nur Erwachsene, vor allem junge Gäste sollen auf ihre Kosten kommen. Lebendige Märchenfiguren, Handwerker und Künstler in mehr als 60 Ständen laden zum Shoppen und Verweilen ein. Nicht zu vergessen das kulinarische Angebot in der beheizten Gaststube im ehemaligen Kuhstall.

Die Eröffnung ist am Samstag, 6. Dezember, gegen 15 Uhr. Wie Eva von Podewils verriet, stimmt die Sängerin Ramona Reber vom Schlossfenster aus musikalisch auf den Markt ein. Zu besuchen ist der Märchenweihnachtsmarkt am 6. und 7. sowie am 13. und 14. Dezember jeweils von 12 bis 20 Uhr. Die Eintrittspreise betragen für Erwachsene ab 16 Jahre vier Euro, für Kinder ab 6 Jahre einen Euro.

Im Blickpunkt

Soziale Treffpunkte schaffen

Speinshart. (do) Attraktive Ortskerne mit hoher Lebensqualität gehören zu den Zielen der Dorferneuerung, betonte Ministerialrat Leonhard Rill. Als Ursache aller Probleme nannte Bayerns oberster Dorferneuerer den demografischen Wandel und Strukturveränderungen. "Darunter leidet das Land", bemerkte Rill und appellierte für ein Umdenken: "Wir müssen in den Köpfen beginnen und vor allem die Siedlungspolitik überdenken".

Rill sah sich und die Dorferneuerung als Partner der Gemeinden, besonders wenn es darum gehe, junge Menschen auf dem Land zu halten. Als Rezepte verschrieb der Dorferneuerungsexperte ein interkommunales Flächenmanagement, eine neue innerörtliche Bodenordnung und einen Vitalitätscheck. Rill beschwor die Notwendigkeit sozialer Treffpunkte in den Dörfern, etwa in Dorfläden und Gemeinschaftshäusern und kam zum Ergebnis: "Wer es versteht, die Menschen mitzunehmen, Überzeugungsarbeit zu leisten und Eigenkräfte zu mobilisieren, hat gute Karten."

Dazu eine gute Förderung aus dem Dorferneuerungsprogramm, dann geht's voran. Ergänzt wurden die Grundsatzreferate der Vertreter staatlicher Fachstellen mit Hinweisen von Professor Andreas Hill über Erhebungen von Studenten der TU München im Modell-Ort Waldthurn.
Weitere Beiträge zu den Themen: November 2014 (8193)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.