Winbuch stellt Kirwabaum auf - Heuer 38 Meter hoch
Nachwuchs übt schon

Früh übt sich, wer mal ein Kirwabursch werden will: Georg Koller zeigt einem Winbucher Sprössling, wie man die Stützpfähle für den Baum einschlägt. Bild: bjo
Das Wahrzeichen der Winbucher Kirwa steht direkt neben dem Dorfgemeinschaftshaus: 38 Meter misst der Baum, der mit einem Kran aufgestellt wurde.

Bereits bei der Suche nach dem geeigneten Exemplar wird stets darauf geachtet, dass es die nötige Dicke und Länge hat - schon das ist immer eine ziemliche Gaudi. Aus Fichtenzweigen banden die Winbucher Moidln mit Unterstützung älterer Vereinsmitglieder Kränze. Dann ging es ans Herrichten des Baums. Für das Einschnitzen von "Winbucher Kirwa 2015" waren Tobias Lieder und Benjamin Fritz zuständig. Bis Mitternacht wurde fleißig gearbeitet. Eine Wache wappnete sich und den Baum vor ungebetenen Besuchern.

Viele Besucher waren tags darauf beim Aufstellen dabei. Ortssprecher Georg Koller wies auch gleich den Winbucher Nachwuchs in die Kniffe dieser Tradition ein. Nun ist der Baum weithin sichtbar und zu bewundern. Für alle Zuschauer und Helfer gab es anschließend Freibier. Den Abschluss des Samstages bildete die Winbucher Kirchweihmusik mit Fonse und Bonse im Dorfgemeinschaftshaus.
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