Windelsäcke eingetütet

Eine Mutter sprach für alle und stellte bei der Gemeinde einen Antrag: Für Kleinkinder soll die Kommune kostenlose Müllsäcke zur Verfügung stellen. Einem Ja des Gremiums standen dabei Bedenken wegen der Stabilisierungshilfe entgegen.

Kulmain. (bkr) Die Antragstellerin hatte argumentiert, dass die Abfalltonnen oft nicht groß genug sind, um alle Windeln aufzunehmen. Der Gemeinderat stand dem Gesuch prinzipiell wohlwollend gegenüber. Bianca Greger (FW) bestätigte als junge Mutter: "Meine Mülltonne reicht oft nicht aus."

Ab Oktober monatlich

Einen warnenden Zeigefinger erhob jedoch Sybille Bayer (SPD). Die kostenlose Abgabe von Müllsäcken sei eine freiwillige Leistung, und diese könnte nach ihren Worten die Stabilisierungshilfe zur Haushaltkonsolidierung gefährden. Sie befürwortete dennoch den einstimmigen Beschluss. Ab Oktober erhalten Mütter für Mädchen und Buben bis maximal zweieinhalb Jahren bei Bedarf einen Windelsack monatlich. Dies gilt ebenso für bedürftige ältere Menschen in der Pflege - ein entsprechender Nachweis vorausgesetzt.

Zimmerer in Verzug

Bürgermeister Günter Kopp ging auf den Stand bei der Rathaussanierung ein. Viele Spezialarbeiten bei den Zimmerleuten verzögerten deren Arbeit. Bis Anfang November könne aber das Dach eingedeckt werden. In diesem Zusammenhang gab er bekannt, dass Schreinerei Philipp den Zuschlag für die Fenster erhalten hat. Das Angebot des Neusorger Betrieb lag bei knapp 33 000 Euro.
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