Windischeschenbach.
Gläubige der Pfarreiengemeinschaft beten und singen in der Basilika St. Anna in Altötting

Gläubige der Pfarreiengemeinschaft beten und singen in der Basilika St. Anna in Altötting Windischeschenbach. (ab) Mit sechs Bussen machten sich Pilger der Pfarreiengemeinschaft am Samstag am frühen Morgen auf den Weg nach Altötting zur "Mutter der Gnaden". Die Wallfahrt hat eine lange Tradition. Sie findet im nächsten Jahr zum 90. Mal statt. In Altötting zogen die Windischeschenbacher in einer langen Prozession in die Basilika St. Anna ein, wo Pfarrer Hubert Bartel zusammen mit vier weiteren Pri
(ab) Mit sechs Bussen machten sich Pilger der Pfarreiengemeinschaft am Samstag am frühen Morgen auf den Weg nach Altötting zur "Mutter der Gnaden". Die Wallfahrt hat eine lange Tradition. Sie findet im nächsten Jahr zum 90. Mal statt. In Altötting zogen die Windischeschenbacher in einer langen Prozession in die Basilika St. Anna ein, wo Pfarrer Hubert Bartel zusammen mit vier weiteren Priestern den Festgottesdienst feierte. In der Predigt nahm der Geistliche Bezug auf das Evangelium. Aufgrund der Flüchtlingsströme erinnerte er an die Herbergssuche. "Was bedeutet es, auf der Flucht zu sein und nicht zu wissen, wohin man geht? Ist die Politik machtlos? Oder will sie einfach nichts tun? Dort aber, wo die Menschen richtig versorgt werden, entsteht Einheit", sagte der Prediger. Es sei nicht das erste Mal, dass sich Ströme von Menschen auf den Weg machten und dadurch Völkerwanderungen entstünden. "Sind wir bereit, etwas für die Flüchtlinge und deren Integration zu tun?" Zum Schluss gab es für die Ausführungen Beifall. Auch in der Andacht am Nachmittag kam das Flüchtlingsdrama zur Sprache. Gemeindereferent Helmut Nürnberger bezeichnete Maria als Stern des Meeres. "Wenden wir uns nicht von ihm ab." Für beeindruckende Orgelmusik sorgten Chordirektor Helmut Wolf und Lars Amann. Monika Burkhard erfreute mit Gesang. Bild: ab
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