"Windmühle" mit Rekord-Akzeptanz
Im Blickpunkt

Neunburg-Penting. (bl) Die erste Bürgerwindenergieanlage ist am Freitagnachmittag in Penting bei Neunburg vorm Wald eingeweiht worden. Sie liefert bereits seit Mitte Oktober umweltfreundlichen Strom an die Neunburger Stadtwerke. Bei einer Nennleistung von 2400 Kilowattstunden kann sie etwa 1500 Haushalte mit Strom versorgen.

Zum "einmaligen Vorzeigeprojekt" wird das Windrad aber nach Ansicht von Neunburgs Bürgermeister Martin Birner durch die enorme Akzeptanz, da die Bürger hier eine Gelegenheit hatten, sich als Gesellschafter an dem Projekt zu beteiligen - und so auch davon zu profitieren. Rund 100 Bürger nutzten diese Chance und steuerten damit rund 1,4 Millionen Euro zu dem Windrad bei, das 4,7 Millionen Euro kosten soll. 3,3 Millionen Euro hatte die Sparkasse bereitgestellt. "Hier wird ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet", resümierte der Bürgermeister. (Seite 38)

Heute extra Hilfsprojekt und Dialekt

Die Aktion Tschernobyl trauert um Professor Dr. Juri Orlov. 22 Jahre wurde seine Kinderstation in der Neurochirurgischen Klinik in Kiew mit Hilfsgütern unterstützt. Der Chefarzt des Hauses und Orlovs Sohn werden künftig Ansprechpartner sein. Die Weichen stellte Dr. Josef Ziegler bei der letzten Ukrainereise. Begleitet wurde er von Architekt Georg Schönberger, soll doch auch im Partnerkrankenhaus in Narodytschi die Sanierung der Kinderstation unterstützt werden. Eine Reportage dazu ist auf der Seite "Landkreis Schwandorf Extra" zu lesen. Die Dialekt-Serie befasst sich heute mit "Hallöchen und Griassde". (Seite 41)
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