Wippe, Bänke und Bachlauf

Das Königsteiner Kneippbecken wurde vor 15 Jahren errichtet. Seitdem ist es im Sommer ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt. Nun soll dieses Wassertretbecken aufgewertet werden. Dazu ist an eine Umgestaltung des Umfeldes und des ehemaligen Kinderspielplatzes gedacht. Bild: wku

Gute und kreative Vorschläge hatten bei der Marktratssitzung die Freien Wähler und Klaus Hafner von der CSU/Einheitsliste bei der Landschaftsgestaltung um das Kneippbecken. Da der ehemalige Kinderspielplatz aufgelöst wurde, bedarf dieser Platz nun einer Neugestaltung.

Einig war man sich, den Bachlauf freizulegen. Auch soll ein Barfußpfad aus Rinden, Sand und Kieselsteinen gebaut werden. Die Freien Wähler schlugen daneben einen Kräutergarten vor, der von Kräuterexpertin Markusine Guthjahr gestaltet würde. Auch Pflanzbeete vom Gartenbauverein seien denkbar. Daneben könnte auch jede Altgemeinde ein Pflanzbeet gestalten.

"Schön wäre es auch, das Königsteiner Wappen mit Blumen am Hang anzubringen", so FW-Vorsitzende Doris Lehnerer. Als Sitzgelegenheit könnten Bänke sowie ein kleiner Unterstand dienen. Infotafeln mit Bildern, wie der ehemalige Bachlauf ausgesehen hat, wären schön. Ein weiterer Vorschlag war ein Mini-Golf-Platz.

Dre Spielgeräte

2. Bürgermeister Klaus Hafner würde gerne drei Spielgeräte für Kinder anbringen: eine Federwippe für Kleinkinder, eine Doppelschaukel und einen Sandkasten. "Somit ist für jede Altersgruppe ein Spielgerät vorhanden". Sinnvoll wäre auch ein Fußweg vom Kneippbecken zum Naturbad, da viele Badegäste auch kneippen.

Ebenso nutzen die Bewohner der unteren Häuser der Neubausiedlung "Obere Mühle" diese Wiese im Sommer als Durchgang zum Freibad. Der freigelegte Bachlauf sollte so natürlich wie möglich geführt werden, so Hafner, auch könnte man ihn mit Steindämmen aufstauen. Ebenfalls würde sich ein kleiner geschotterter Rundweg mit einem Holzsteg über dem Bach anbieten.

Den Vorschlag einer Unterstellhütte, in der vier bis fünf Personen Platz haben, sah Bürgermeister Koch als sinnvoll an. Die Hütte im Kinderspielplatz "Am Ossinger" hat sich ebenso bewährt . "Vielleicht findet sich ja - wie beim Kinderspielplatz - dafür ein Spender", hoffte der Bürgermeister. Bernhard Köller schlug vor, an den Wänden Infotafeln anzubringen.

Nun wird die Neugestaltung dieses Freizeitbereichs in Planung gegeben. Der Planer soll zunächst entscheiden, welche Maßnahmen er für sinnvoll hält. Danach wird der Marktrat weiter beraten.

Besitz der Gemeinde

Bürgermeister Koch erklärte, dass sich diese Fläche zu 90 Prozent im Besitz der Marktgemeinde befinde. Lediglich zwei kleine Grundstücke seien in Privatbesitz. Diese könnten aber ohne Probleme dazugepachtet werden. Dana Nedjedly aus Gaißach hält auf dem ehemaligen Schuber-Anwesen Pferde. Nun benötigt sie für ihre beide Pferdedamen zusätzliche Weideflächen. An die Marktgemeinde stellt sie den Antrag, das Flurstück Nr. 41 zu pachten.

Der Marktrat stimmte unter zwei Bedingungen zu: Zuerst sollten die Nachbarn des Grundstückes befragt werden, ob sie Einwände hätten. Bei der Beweidung der Fläche sei zudem eine feste Einzäunung erforderlich, so der Bürgermeister.
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