Wirtschaftsschule lebt

Unsere Wirtschaftsschule lebt. Unsere Wirtschaftsschule ist gut ausgestattet. Und deshalb wird unsere Wirtschaftsschule weiterhin einen Platz in der regionalen Schullandschaft haben.

Anderswo wären zwei neue Fachräume wohl kaum der Rede wert. An der Wirtschaftsschule in Eschenbach ist die 30 000-Euro-Investition dagegen ein Zeichen, dass die Verantwortlichen an die Zukunft der Schule glauben.

"Neues Jahr - Neues Inventar!" Die Wirtschaftsschule hatte zur Eröffnung ihrer neuen Fachräume geladen. Schulleiter Thomas Reitmeier nutzte die Feier in der Aula, um gegen die Angst vor einem baldigen Ende der Schule vorzugehen: "Unsere Wirtschaftsschule lebt. Unsere Wirtschaftsschule ist gut ausgestattet. Und deshalb wird unsere Wirtschaftsschule weiterhin einen Platz in der regionalen Schullandschaft haben." Wie sehr die Schule lebt, hatte zuvor die Schulband mit ihrem "Hallelujah" bekundet.

An Bernhard Kleierl, seinen Stellvertreter an der Wirtschaftsschule Weiden gewandt, erklärte Reitmeier: "Ich kann hier nur nochmals unterstreichen, dass sich bereits jetzt Synergieeffekte aus dem Zusammenschluss mit der Wirtschaftsschule Weiden zeigen und wir gestärkt in die Zukunft blicken können."

Neuer Lehrplan

Den Gästen stellte der Schulleiter sein Haus als Bildungseinrichtung vor, die mit einer neuen Lehrplan-Gestaltung eine Vorreiterrolle einnimmt: "Das Fach Übungsunternehmen wird aufgewertet und alternativ zu Mathematik Prüfungsfach." Mit den neu gestalteten Räumen sei die Schule nun auf die unterschiedlichen Prüfungsanforderungen vorbereitet.

Vertretungsplan per App

Reitmeier nutzte den Anlass für weitere Werbung für seine Schule. Diese sei die erste QmbS-Schule der Oberpfalz (Qualitätsmanagement berufsbildender Schulen) mit der neu verankerten Bildungs- und Erziehungspartnerschaft. Beispielhaft seien die sieben in diesem Schuljahr ausgegebenen Eltern-Infos und den von den Eltern per App abrufbaren Vertretungsplan. Reitmeier verwies auf den Ausbau des Ganztagsklassenangebots und ein vor wenigen Tagen beim Ministerium eingereichter Antrag auf einen Modellversuch.

Hohen Stellenwert maß Reitmeier den guten Kontakten zu lokalen und regionalen Unternehmen bei. Stellvertretend dankte er der Firma Koppe. Als Patenfirma unterstütze sie mit Prospektmaterial und stelle Unterlagen zur Verfügung, mit denen die Übungsunternehmen teilweise in englischer Sprache geführt werden können. "Wir werden weiterhin nicht nachlassen, uns sachlich und inhaltlich weiter gut aufzustellen."

Beim Gang durch die neuen Fachräume sollten Schüler demonstrieren, wie gut und zukunftsorientiert die Wirtschaftsschule sie ausbildet. "Die Schule ist lebendiger denn je." Als Ehemaliger gab stellvertretender Landrat Albert Nickl ein klares Bekenntnis zum Standort ab. Die Fusion mit Weiden sehe auch er positiv. Nickl verwies auf "Synergieeffekte". Er zeigte sich überzeugt, dass sich die Schule fortentwickelt hat. Die Übungsfirmen seien eine praxisnahe Vorbereitung auf den Beruf. Dies wüssten künftige Arbeitgeber zu schätzen. Ein Kompliment sprach er dem Kollegium und dem neuen Schulplan aus. Die vom Landkreis für Neugestaltung und Einrichtung investierten Mittel von 30 000 Euro seien gut angelegt.

Zweiter Bürgermeister Karl Lorenz dankte für die Mittel zur Ausrichtung des neuen Lehrplanes. Studiendirektor Reitmeier bescheinigte er, dass dieser trotz Doppelbelastung mit neuen Ideen zur Stärkung des Schulstandorts sorgt. Als Lehrer an der Schule betonte Lorenz das "sehr guten Schulklima".

Dank an Unterstützer

Nach einem informativen Film über die Übungsfirmen dankte Lehrerin Margareta Reim den Unterstützern der Übungsfirmen Koppe (Sabine Koppe und Willi Neumüller), American Store (Susanne Bartsch), Frosty Food (Erhard Lippert, Michael Ponnath und Dr. Hanne Meindl) und dem Filmproduzenten Robert Neuber. Reim verglich die Übungsfirmen mit einer Minivolkswirtschaft, in der "Wissen und Fähigkeiten vermittelt werden, die die Schüler im Leben erfolgreich machen".
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