Wo die Himmelfahrt eine echte Schau war

Wo die Himmelfahrt eine echte Schau war (ll) Für Nordbayern ist es eine Rarität, das "Heiliggeistloch" in der Michelfelder Friedhofskirche St. Leonhard, auf das Kirchenführer Luitpold Dietl deutet. Heutige Besucher des Gotteshauses denken dabei zuerst an eine bessere Luftzirkulation, doch tatsächlich wurde es hier bis 1803 benutzt, um das schwer fassbare Geschehen am Feiertag Christi Himmelfahrt anschaulich zu machen: Man zog an Stricken eine Christus-Statue aus dem Altarraum in die Höhe. Ihren offiziel
Für Nordbayern ist es eine Rarität, das "Heiliggeistloch" in der Michelfelder Friedhofskirche St. Leonhard, auf das Kirchenführer Luitpold Dietl deutet. Heutige Besucher des Gotteshauses denken dabei zuerst an eine bessere Luftzirkulation, doch tatsächlich wurde es hier bis 1803 benutzt, um das schwer fassbare Geschehen am Feiertag Christi Himmelfahrt anschaulich zu machen: Man zog an Stricken eine Christus-Statue aus dem Altarraum in die Höhe. Ihren offiziellen Namen hat die in Michelfeld etwa einen halben Meter breite Öffnung von ihrer Nutzung zum Pfingstfest. Da ließ man gern eine Taube als Symbol für den Heiligen Geist durch das Loch in den Kirchenraum fliegen. Bild: ll
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