Wührl: Antrag ist bedeutungslos
Reaktion

Konnersreuth. (jr) Kreisbrandinspektor Andreas Wührl sieht keine Notwendigkeit für eine Fusion der drei Feuerwehren Konnersreuth, Neudorf-Rosenbühl und Höflas-Grün. Auf Nachfrage des "Neuen Tag", was er von einem "freiwilligen Zusammenschluss der drei Feuerwehren im Gemeindegebiet" hält, verweist Wührl auf den Kommentar zu Artikel 5 des Bayerischen Feuerwehrgesetzes. Der Kommentar sage eindeutig: "Solange eine Feuerwehr die erforderliche Anzahl an Einsatzkräften stellen kann, muss eine Gemeinde diese Feuerwehr ausrüsten und unterhalten."

Der Kreisbrandinspektor erklärt weiter: "Meine Besichtigungen bei der Feuerwehr Höflas am 17. Juli 2013 und bei der Feuerwehr Neudorf-Rosenbühl am 18. August 2013 haben ergeben, dass beide Feuerwehren die notwendige personelle Ausrüstung ohne Einschränkungen gewährleisten können. Die vorgeschriebene Mindeststärke wird deutlich übertroffen." Wührl stellte fest, dass ein Zusammenschluss mehrerer Feuerwehren auf freiwilliger Basis erfolgen müsse und keinesfalls von einer Gemeinde verfügt werden könne. "Freiwillig ist ein Zusammenschluss, wenn er von den Mitgliedern der betreffenden Feuerwehren jeweils mehrheitlich beschlossen wird."

Für Andreas Wührl liegen derzeit keine Voraussetzungen für eine Auflösung der beiden Feuerwehren Neudorf sowie Höflas-Grün vor. Seiner Ansicht nach ist der Antrag der SPD-Fraktion bedeutungslos, da die Voraussetzungen nicht vorlägen. Nach NT-Informationen ist der Unmut in den drei betroffenen Wehren über den Antrag groß. Von Unverständnis und grobem Missbrauch des Rechts auf eine eigenständige Feuerwehr ist die Rede.
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