Wunschliste für den Haushalt

Für den Haushalt 2015 hat Bürgermeister Roman Berr schon einige kostspielige Projekte auf dem Zettel stehen. Über seine Frage nach weiteren Vorschlägen musste der Etzelwanger Gemeinderat nicht lange nachdenken.

Die Vorbereitung des Haushaltsplans stand in der Sitzung des Gemeinderats im Gasthaus Glöckner an. Fest eingeplant sind die Dorferneuerungen Etzelwang, Kirchenreinbach und im Lehental, die Breitbandversorgung und einige Sanierungsmaßnahmen.

Bedarf in Kirchenreinbach

Auf der Wunschliste trug Günther Renner für Kirchenreinbach ein neues Karussell auf dem Kinderspielplatz und ein besser isoliertes Tor für das Feuerwehrhaus ein. Klaus-Dieter Schurath sah im Ort Sanierungsbedarf im Bachbett und an der Straße nach Schmidtstadt.

Pflaster am Feuerwehrhaus

Philipp Wagner sprach die Reinigung des Regenrückhaltebeckens in Ziegelhütten an. Außerdem bat er, noch heuer Mittel für die Pflasterung des Vorplatzes am Etzelwanger Feuerwehrhaus vorzusehen. Karl Adelmann lag daran, die Erneuerung der Randsteine in den Etzelwanger Ortsstraßen fortzusetzen.

Für dringend hielt Markus Wagner die Erneuerung der Straße nach Neutras. Er sprach auch das Ausfräsen der Gräben an. Gerhard Pirner machte sich stark, Mittel für die Uferbefestigung am Etzelbach in Lehendorf einzuplanen. Die Fertigstellung von Pflasterarbeiten im Etzelwanger Friedhof und am östlichen Ortsausgang waren ein Anliegen von Willfried Schmidt, der außerdem Reparaturbedarf an der Friedhofsmauer anmeldete.

Bürgermeister Roman Berr möchte gerne auch den Bewohnern von Schmidtstadt, Gerhardsberg, Albersdorf, Tabernackel, Ziegelhütten und Neutras ein schnelles Internet bereitstellen. Da eine Förderung von 90 Prozent in Aussicht steht, einigte sich der Gemeinderat einstimmig darauf, zunächst die Kosten für die Glasfaserverbindung ermitteln zu lassen und dann - mit Blick auf die Finanzierbarkeit - die anzuschließenden Ortschaften festzulegen.

Ende 2016 laufen die Stromlieferungsverträge für die Kommune aus. Der Bayerische Gemeindetag bereitet ein neues Ausschreibungsverfahren vor. Das Gremium stimmte geschlossen zu, den dafür erforderlichen Vertrag mit dem Gemeindetag abzuschließen.

Qualitätsbonus beantragt

Der Freistaat Bayern gewährt einen Qualitätsbonus für Kindergärten von 59 Euro pro Besucher. Voraussetzung ist, dass die Gemeinde denselben Betrag dazulegt und mit der Gesamtsumme Verbesserungen im Kindergarten finanziert. Etzelwang bekäme zum Eigenbeitrag von etwa 1900 Euro einen staatlichen Zuschuss in dieser Höhe. Der Rat beschloss, den Qualitätsbonus zu beantragen.

Das Konzept zum Hochwasserschutz müsse, merkte Bürgermeister Roman Berr an, erst vom Wasserwirtschaftsamt geprüft werden. Eine Förderung sei 2015 nicht mehr möglich. Notfalls müsste ein vorzeitiger Baubeginn beantragt werden.

Neues Pflaster verfärbt

Gemeinderätin Regina Kliem informierte den Bürgermeister über einen Interessenten, der die Pflege der Streuobstwiese bei Ziegelhütten übernehmen würde. Wann die Arbeiten zur Dorferneuerung weiter gehen, wollte Gemeinderat Karl Adelmann wissen und gab damit das Stichwort für Willfried Schmidt. Dieser reklamierte Verfärbungen am neu verlegten Pflaster bei den Anwesen Schierl und Neumüller.
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