Wurzeln für Wohlbefinden liegen in der Kindheit
Familien-Glück

"Jeder ist seines Glückes Schmied": Dieser Satz dürfte nur bedingt gelten. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung ist das persönliche Glück zu einem großen Teil von den familiären Strukturen abhängig, in denen Menschen aufgewachsen sind.

Der familiäre Hintergrund erkläre im Durchschnitt zwischen 30 bis 60 Prozent der Ungleichheiten im persönlichen Wohlbefinden, erläutern die Autoren. Gemessen wurde das Wohlbefinden in vier Kategorien: Lebenszufriedenheit, Zufriedenheit mit dem Einkommen, Zufriedenheit mit dem Job sowie der Gesundheit.

Laut der Studie waren die Werte für das eigene Glück besonders bei Geschwistern hoch, die unter denselben Bedingungen aufgewachsen waren. Das hatte Einfluss bis auf die persönliche Zufriedenheit im Erwachsenenalter. Angesichts der Ergebnisse müsse man von der Annahme abrücken, dass Menschen ganz allein verantwortlich für ihr Glück sind, und alle die gleichen Ausgangsbedingungen haben. Einen Teil scheinen sie schon vom Elternhaus mitzubekommen - oder eben nicht.
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