Wutschdorfer Erstklässler erweitern Allee am Mühlberg um einen Apfelbaum
Santana als süße Erinnerung

Unter Anleitung von Gartenpfleger Hermann Koch (hinten rechts) pflanzten die 25 Mädchen und Buben der 1a im Beisein ihres Klassenleiters Albert Daucher (hinten, Zweiter von links), von Rektor Werner Schulz (hinten links) und Bürgermeister Alwin Märkl (hinten, Zweiter von rechts) zur Erinnerung an ihren Schuleintritt am Mühlberg-Nordhang einen Apfelbaum. Bild: u
Zur Erinnerung an ihren Schuleintritt pflanzten die Wutschdorfer Erstklässler einen Santana-Apfelbaum. Der Obst- und Gartenbauverein und die Leitung der Freudenberger Schule hatten diese Tradition 1996 ins Leben gerufen.

Nun war es wieder so weit: Die 25 Mädchen und Buben der Klasse 1a rückten zum Mühlberg aus, um die dortige Obstbaum-Allee um einen Apfelbaum zu ergänzen.

Fachgerecht angeleitet von Gartenpfleger Hermann Koch pflanzten die 25 Kinder im Beisein von Bürgermeister Alwin Märkl, Rektor Werner Schulz, Klassenleiter Albert Daucher und Hausmeister Gerhard Greß ihren Erinnerungsbaum.

Bevor es an die Arbeit ging, bedankte sich der Rektor bei Hermann Koch für diese naturkundliche Stunde. Die Aktion sei eine wertvolle Bereicherung des Unterrichts. Sie fördere die Verbundenheit zur Natur und zur Heimatgemeinde.

Dem Bürgermeister dankte Schulz für das Bereitstellen des Gemeindegrunds. Die Kinder forderte er auf, sich in den nächsten Jahren um ihren Baum zu kümmern. Märkl freute sich über das Miteinander von Schule und Obst- und Gartenbauverein.

Koch erklärte den Kleinen auf kindgemäße Art, was sie alles zu beachten haben, damit ihr Santana-Apfelbaum - er trägt relativ frühzeitig reife, saftige, rote Tafeläpfel mit süßlichem Geschmack - tatsächlich gedeihen kann. Dabei bewies so mancher Erstklässler, dass er sich auskennt. Luft, Wasser, Licht und guter Boden wurden als Voraussetzung für das Gedeihen genannt.

Neben dem unterirdischen Gitter zum Schutz der Wurzeln vor Wühlmäusen wurde das oberirdische Drahtgeflecht nicht vergessen, das den jungen Stamm besonders im Winter vor Wildverbiss bewahren soll. Um von Westen kommenden Winden und Stürmen trotzen zu können, wurde das Bäumchen an einen Stützpfahl angebunden.

Die Hoffnung der Mädchen und Buben, dass sie schon bald Äpfel ernten können, musste Hermann Koch dämpfen: Bis zur ersten Ernte werden wohl einige Jahre vergehen.
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