Zehn Meter hohe Masten

Nach längerer Aussprache stimmte nur Wolfgang Braun dagegen: Der Gemeinderat Weiherhammer erteilt der Firma Jobst DSL die Erlaubnis, Straßengrund für die Breitbandversorgung zu nutzen.

"Die Aufstellung von zehn Meter hohen Antennenmasten darf nicht auf Kosten persönlicher Einschränkungen gehen", sagte der SPD-Gemeinderat Braun, nachdem ein solcher direkt vor einem Wohnhaus in der Höchfeldstraße geplant ist. Ob dies nicht außerhalb der Wohnhäuser möglich sei, bat Braun zu prüfen und hakte auch wegen der eventuell davon ausgehenden Strahlung nach. "Es ist uns bereits in Dürnast bestätigt worden: Richtfunk ist nicht schädlich", fügte Zweiter Bürgermeister Herbert Rudolph (CSU) an. Vom Prinzip her sei die Richtfunkstrecke wie jedes WLAN, warf Christian Mühlbach (CSU) ein. Christian Biller (SPD) verwies auf bereits in der Vorbesprechung geäußerte Bedenken, dass Anlieger Einwände haben könnten.

Keine Begeisterung

Gleichwohl plädierte er für die Breitbandversorgung, um nicht Zuschüsse zu verlieren. "Wir werden mit Jobst sprechen, um auf einen grünen Zweig zu kommen. Dabei können wir nur berechtigte Einwände vorbringen", erwiderte Bürgermeister Ludwig Biller. Die Antennen würden sicher nicht überall Begeisterung entfachen, aber es gehe um die Sicherstellung des gewünschten schnellen Internets.

Jobst DSL darf nun Antennen sowie das dazugehörige Gehäuse an den Standorten Von-Steuben-Straße, Lohweg, Höchfeld, Am Graben, Am Weiherteil und Marktplatz aufstellen. Der Standort an der Kapelle sei so zu verlegen, dass auch die Untere Denkmalschutzbehörde keine Einwände erhebt. Ein Vorschlag ist die Lage an der Friedhofsmauer entlang der Friedhofstraße beziehungsweise der gegenüberliegenden Straßenseite oder an der Freihunger Straße ortsauswärts.

Der Antrag der SPD-Fraktion zur Einführung des Formblatts "Der aufmerksame Bürger" stieß nach Prüfung durch die Verwaltung gegen die Stimmen der FWG-Räte Ludwig Heibl und Florian Kiener auf Zustimmung. Auf Wunsch von Christian Biller kommen alle Ortsteile ins Bild. Das Formblatt sei auch auf der Homepage und künftig auf der letzten Seite des Gemeindeanzeigers zu sehen, ergänzte der Rathauschef.

Einsätze teurer

Einstimmigkeit herrschte über die Anhebung der Kosten für Leistungen der Feuerwehren. Die Sätze steigen von 15 auf 24 Euro je Stunde pro Mann. Den Auftrag zur Prüfung der Gemeindebrücken erhielt das Büro K und U-Plan in Wunsiedel zum Preis von 5974 Euro. Wegen der beantragten Sonntagsleerung des Briefkastens am Gewerbegebiet Etzenrichter Straße/Schönbühl bitte die Deutsche Post AG um Geduld, informierte der Sitzungsleiter.
Weitere Beiträge zu den Themen: Kaltenbrunn (1268)Oktober 2015 (8435)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.